Herzog, Katharina: Immer wieder im Sommer

Rezension Katharina Herzog – Immer wieder im Sommer

 

Klappentext:

Vom Mut, das Glück wiederzufinden.
Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan … die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter – und Max …
Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.

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Toon, Paige: Sommer für immer

Rezension Paige Toon – Sommer für immer

 

Klappentext:

Laura ist am Boden zerstört: Ihre große Liebe Matthew, mit dem sie seit sieben Monaten verheiratet ist, hat sie auf seinem Junggesellenabschied betrogen – und diese Frau ist nun auch noch schwanger! Um Laura aufzuheitern, nimmt ihre Freundin Marty sie mit in den Urlaub nach Florida. Eine sorgenfreie Zeit unter Palmen mit viel Spaß und vielen bunten Cocktails scheint die beste Medizin. Aber auch in Key West, meilenweit von zu Hause entfernt, kann Laura Matthew und das, was er ihr angetan hat, nicht einfach vergessen. Als sie beim Scuba-Diving den kubanischen Tauchlehrer Leo kennenlernt, passiert etwas mit dem sie überhaupt nicht gerechnet hat: Sie verliebt sich Hals über Kopf. Alles nur ein harmloser Sommerflirt? Als sich der Urlaub seinem Ende neigt, muss sie sich die Frage stellen: Ist Leo nur die willkommene Ablenkung von ihrer Trauer oder steckt mehr dahinter? Um das herauszufinden, cancelt sie den Rückflug …

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Blondel, Jean-Philippe: Direkter Zugang zum Strand

Rezension Jean-Philippe Blondel – Direkter Zugang zum Strand

 

Klappentext:

Henri trauert um seine verlorene Frau, der junge Philippe träumt vom legendären Mickey Mouse Club, und die attraktive Danielle geht am Strand der Atlantikküste unter dem Namen Natascha auf Männerjagd – erste Lieben, schmerzhafte Trennungen und unverhofftes Glück. Jean-Philippe Blondel avancierte mit seinem Roman »6 Uhr 41« über Nacht zum Erfolgsautor. »Direkter Zugang zum Strand« ist ebenso berührend und klug erzählt.

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Delacourt, Grégoire: Die vier Jahreszeiten des Sommers

Rezension Grégoire Delacourt – Die vier Jahreszeiten des Sommers

 

Klappentext:

Ein Sommer am Strand in Nordfrankreich: Sonne, Meer, Dünen und Bars. Hier treffen vier Paare ganz unterschiedlichen Alters aufeinander: zwei Teenager im Rausch der ersten Liebe, eine 35-Jährige auf der Suche nach einem neuen Glück, eine gelangweilte Hausfrau , die sich ins Abenteuer stürzt, und ein altes Ehepaar, das sich noch genauso liebt wie am ersten Tag. All diese Menschen begegnen sich, ohne zu wissen, dass ihre Geschichten eng miteinander verwoben sind und ihre Schicksale sich gegenseitig beeinflussen. Bis es während des Feuerwerks zum französischen Nationalfeiertag zu einem dramatischen Höhepunkt kommt.

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Andrews, Mary Kay: Kein Sommer ohne Liebe

Rezension Mary Kay Andrews – Kein Sommer ohne Liebe

 

Klappentext:

Greer ist Location-Scout. Sie ist immer auf der Suche nach den besten Drehorten für die großen Kinofilme und sieht die schönsten Flecken dieser Welt, ein echter Traumberuf. Wäre da nicht ihr letzter Auftrag gewesen, bei dem eine ganze Plantage von der Filmcrew zerstört wurde – und Greer als die Schuldige abgestempelt wurde. Jetzt hat sie noch eine letzte Chance, um weiter im Geschäft zu bleiben: Für einen wichtigen Produzenten soll sie den perfekten Drehort finden.
Nach einer endlosen Suche stößt Greer auf Cypress Key, das wohl letzte urige Fischerdorf an der Golfküste Floridas. Hier hat alles noch seinen ursprünglichen Charme – und das gilt leider auch für den umweltbewussten, aber durchaus attraktiven Bürgermeister Eden. Der ist nämlich alles andere als begeistert von der Idee, dass eine riesige Filmcrew sein geliebtes Städtchen bevölkert und verschmutzt. Während die beiden noch streiten, merkt Greer, dass sie vielleicht gerade ihr Herz verliert …

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Hilderbrand, Elin: Das Sommerversprechen

Rezension Elin Hilderbrand – Das Sommerversprechen

Inhalt aus dem Klappentext:

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert leitet die 48-jährige Dabney die Handelskammer von Nantucket, und jeder kennt und liebt sie. Nicht nur wegen ihres Postens, sondern vor allem, weil sie die inoffizielle Heiratsvermittlerin der Insel ist: Dabney hat schon über vierzig Paare zusammengeführt. Seit ihrer Jugend erkennt sie, ob zwei Menschen zueinander passen. Doch als Dabney erfährt, dass sie Krebs und nur noch wenige Monate zu leben hat, beschließt sie, diese Zeit darauf zu verwenden, die richtigen Partner für die Menschen zu finden, die sie am meisten liebt: für ihren Ehemann, ihren Liebhaber und für ihre Tochter. Die Frage ist nur, was die drei selbst davon halten …

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Ritter, Annell: Sommer in Grasgrün

Rezension Annell Ritter – Sommer in Grasgrün

Inhalt:

Carla erbt überraschend einen Bauernhof in Brägenbeck, einem abgelegenen Dorf in Norddeutschland. Gemeinsam mit ihrer extrovertierten Freundin Lou macht sie sich auf, die Erbschaft zu begutachten. Das Landleben mit seinen rustikalen Gepflogenheiten und schweigsamen Bewohnern ist für die gestandene Münchnerin erst einmal eine Herausforderung. Doch nach einer durchtanzten Nacht auf der Brägenbecker Scheunenparty kommen die Freundinnen zu der Einsicht, dass das Leben außerhalb der Großstadt gar nicht so übel ist. Ein streikendes Cabrio, ein attraktiver Mechaniker und ein arroganter Großbauer später fasst Carla einen weitreichenden Plan.

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Meinung:

Das Buch beginnt mit der Testamentseröffnung. Carla erfährt, dass sie das Anwesen ihrer Tante in einem abgelegenen Dorf in Norddeutschland geerbt hat. Das Haus hat bereits einige Jahre leer gestanden und natürlich will sie sich die Immobilie auch ansehen. Deshalb macht Carla sich mit ihrer besten Freundin Marie-Louise, oder kurz Lou, auf den Weg. Dort angekommen, stellt Carla fest, dass sie doch andere Pläne für ihr Leben sieht und krempelt daraufhin ihr Leben um. Den Job als erfolgreiche Anwältin lässt sie erst mal ruhen, dafür möchte sie das Haus in ein Erholungs- und Wellness-Ressort umwandeln. Darüber freut sich in Brägenbeck aber nicht jeder, besonders nicht Großbauer Johannsen. Das sich daraus einige verzwickte und lustige Ereignisse entwickeln ist natürlich absehbar.

Das Buch ist wirklich sehr schön und witzig geschrieben. Die Wort- und Satz Wahl ist sehr amüsant und ich habe an der ein oder anderen Stellen lauthals lachen müssen. Da ich selber auch auf dem Land lebe, sind mir einige der dörflichen Gepflogenheiten nicht unbekannt, und ich finde es sehr schön zu lesen, wie toll die Autorinnen das Verhalten Dörflern und Bauern wiedergegeben haben. Das zeigt mal wieder, dass sich die Muster überall wiederholen und nicht nur hier bei uns in der Eifel so zu finden sind.

Die Protagonisten sind insgesamt sehr nett und sympathisch, leider aber auch, charakterbedingt, streckenweise sehr anstrengend. Carlas Selbstfindung ging teilweise sehr schnell voran, sie scheint keine Frau zu sein, die lange fackelt. Aus Lou dagegen bin ich während des Buches nicht ganz schlau geworden. Sie scheint auch in einer Art Lebenskrise zu stecken, allerdings hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass da vieles noch nicht erzählt wird, da Carla sich eigentlich nur mit ihren Problemen beschäftigt. Aber vielleicht bekommt Lou ja noch ihre eigene Geschichte?

Die Geschichte bietet eine schöne Grundlage für einen sehr amüsanten Roman, leider hatte ich zum Schluss hin den Eindruck, dass die Geschichte etwas überladen wirkt. Es treten auf einmal so viele Ereignisse ein, die nahezu gleichzeitig passieren, dass man fast den Eindruck hat, dass hier etwas zu viel des Guten hinein geschrieben wurde, bzw. dass einige Handlungsfäden einfach zu kurz kamen. Ich fand es zum Beispiel sehr Schade, dass ihre „Schlacht“ gegen den Großbauer Johannsen insgesamt so harmlos ausgefallen war. Da hätte ich mir gerne noch viel mehr „Action“ und Streitereien gewünscht. Auch die Haussanierung hätte bestimmt noch ein paar lustige Geschichten hergegeben. Der Schluss des Buches viel mir insgesamt gesehen auch zu kurz und plötzlich aus.

Doch trotz der Schwächen hatte ich viel Spaß bei dem Buch und seinen skurrilen Personen. Das Buch ist sehr beschwingt, der Schreistil sehr flüssig und eingängig und die Geschichte schreitet zügig voran.

Auf Nachfrage bei den Autorinnen durfte ich erfahren, dass die Stories aus Brägenbeck noch nicht auserzählt sind und sie schon an einer Fortsetzung sitzen. Wir dürfen uns also auf weitere heitere Stunden dort freuen.

 

Fazit:

Ein schöner Sommer-Roman mit einigen Schwächen, der trotzdem sehr herzig ist und gut unterhält. Vielen Dank an dieser Stelle an die Autorinnen, dass ich dieses Buch lesen durfte. Von mir gibt es 3,5 von 5 Punkten.

 

Quelle: http://forever.ullstein.de/ebook/sommer-grasgruen/

 

Preis

EBook: 2,99 Euro