Lastella, Leonie: Brausepulverherz

Rezension Leonie Lastella – Brausepulverherz

 

Klappentext:

Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Naja, von einem „Treffen“ kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, einem Tsunami, einem Feuerwerk.
Nein, Letzeres wäre dann doch zu kitschig.
Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie viele kleine Stromschläge
– so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg – oder?

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Cebeni, Valentina: Die Zitronenschwestern (Hörbuch)

Rezension Valentina Cebeni – Die Zitronenschwestern (Hörbuch)

 

Klappentext:

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft nach frisch gebackenen Anisbrötchen. Denn ihre Mutter Edda war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch Edda ist schwer erkrankt, und die Bäckerei steuert auf den sicheren Bankrott zu. Als die junge Frau von einer kleinen Insel im Mittelmeer erfährt, auf der ihre Mutter einst die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist Elettra kurzentschlossen zur Isola del Titano. Und ahnt nicht, dass ihre Suche nach den Geheimnissen der Vergangenheit zur Suche nach ihr selbst werden könnte – und dem großen Glück.

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Ferrante, Elena: Meine geniale Freundin (Hörbuch)

Rezension Elena Ferrante – Meine geniale Freundin (Hörbuch)

 

Klappentext:

Im Alter von 66 Jahren erfüllt sich Lila einen Traum: Sie verschwindet von einem Tag auf den anderen. Zurück bleibt ihre beste Freundin Elena und schreibt ihre gemeinsame Geschichte nieder: In den 1950er Jahren wachsen sie am Rande Neapels auf. Elena erzählt vom Alltag der kleinen Leute, vom Zugschaffner Donato, der Gedichte schreibt, vom tyrannischen Don Achille, von den Solara-Brüdern, die sonntags mit ihrem Auto den Corso abfahren. Von Mädchenträumen und erster Liebe. Doch auch wenn ihre Lebenswege nicht parallel verlaufen, da Elena das Gymnasium besuchen darf, als Lila schon auf ihre Hochzeit zusteuert, bleibt eines unverbrüchlich: ihre Freundschaft.

Meine geniale Freundin von Elena Ferrante Weiterlesen

Speck, Daniel: Bella Germania

Rezension Daniel Speck – Bella Germania

 

Klappentext:

München, 2014: Die Modedesignerin Julia ist kurz vor dem ganz großen Durchbruch. Als plötzlich ein Mann namens Vincent vor ihr steht, der behauptet, er sei ihr Großvater, gerät ihre Welt aus den Fugen.
Mailand, 1954: Der junge Vincent fährt von München über den Brenner nach Mailand, um dort für seine Firma zu arbeiten. Er verfällt dem Charme Italiens, und er begegnet Giulietta. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch sie ist einem anderen versprochen.
Eine tragische Liebe nimmt ihren Lauf, die auch Jahrzehnte später noch das Leben von Julia völlig verändern wird.

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Theroux, Paul: Der Fremde im Palazzo d’Oro

Rezension Paul Theroux – Der Fremde im Palazzo d’Oro

 

Klappentext:

Taormina, Sizilien, Sommer 1962: Als ein junger Amerikaner auf Italienreise ein faszinierendes Paar kennenlernt, beschließt er, länger in dem malerischen Küstenort zu bleiben. Schnell verstrickt er sich in Sehnsüchte und Leidenschaften, die ihn gleichermaßen faszinieren und abstoßen. Ein Roman über die Macht der Erinnerungen, die ein Leben formen und prägen.

Der Fremde im Palazzo dOro von Paul Theroux Weiterlesen

Genovesi, Fabio: Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden

Rezension Fabio Genovesi – Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden

 

Klappentext:

Es gibt diese Wellen, die aus dem Nichts kommen und dein ganzes Leben durcheinanderwirbeln. Dies geschieht Luna, als ihrem Bruder Luca beim Surfen etwas Schreckliches zustößt. Doch da findet sie am Strand geheimnisvolle Botschaften, die offenbar von Luca stammen, und sie trotzt der Hoffnungslosigkeit: Mit der chaotischsten Mutter, dem trägsten Lehrer, dem altklügsten Jungen und dem garstigsten Opa der Welt stürzt sie sich in ein irrwitziges Abenteuer. Und zwischen antiken Legenden, Geistern der Vergangenheit und Botschaften des Meeres stolpert die Gruppe auf ihrem Roadtrip auch über all die kleinen und großen Wunder des Lebens.

Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden Weiterlesen

Desrochers, Lisa: A little to far

Rezension Lisa Desrochers – A little to far

Inhalt:

Wie konnte das passieren? Wie konnten sie so weit gehen? Ihr Stiefbruder Trent war doch immer Lexis bester Freund und engster Vertrauter. Fluchtartig verlässt Lexi ihre Familie und bricht zu einem Auslandsjahr in Rom auf. Aber auch Tausende von Kilometern entfernt und trotz des attraktiven Alessandro schafft sie es nicht, den Mann, den sie nicht haben kann, zu vergessen . . .

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Meinung:

Ein weiter Roman aus dem großen Markt des New-Adult-Genres erwartet einen hier.

Die Geschichte beschäftigt sich mit Lexie, die sich in ihren Stiefbruder Trent verliebt hat. Am Anfang des Buches leidet Lexie noch unter den Nachwirkungen der Trennung mit ihrem Ex-Freund. Als sie sich bei Trent ausweint, der für sie immer da war und ihr bester Freund ist, führt eins zum anderen und Lexie schläft mit ihm. Beide sind geschockt, wie sie es so weit haben kommen lassen können. Doch trotz einer Aussprache lassen sich die Gefühle füreinander nicht so leicht ausblenden. Lexie ist froh, nach Italien flüchten zu können und begegnet dort nach einer Beichte dem angehenden Pastor Allessandro. Zwischen den zweien entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft und auch tiefere Gefühle schleichen sich ein. So stellt sich die Frage, wohin dieses Gefühlschaos Lexie letztendlich führen wird.

Die Geschichte hält ein paar erfrischende, neue Ideen bereit und auch das katholische Umfeld um Lexie hat mich nicht wirklich gestört. Das Thema Religion spielt hier eine größere Rolle und ich denke, dass es den ein oder anderen Leser bestimmt nerven wird, aber es gehört zu der Geschichte dazu und prägt dieses Buch entscheidend. Der Schreibstil ist flüssig, leicht und frech und passt hervorragend zu Lexie. Aus der Ich-Perspektive erzählt uns Lexie aus ihrem Leben und lässt uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Die Geschichte ist eingängig und lässt sich sehr gut lesen, ohne unnötige Längen aufzuweisen.

Lexie selber ist insgesamt ein sympathischer Charakter, manchmal ging sie mir mit ihrer Art zwar etwas auf die Nerven, trotzdem behält sie durchgehend ihre liebenswerten Eigenschaften. Trent war für mich leider ein wenig zu fern und ich hätte mir gerne gewünscht, mehr über ihn und seinen Charakter zu erfahren. Dafür ist Allesandro nicht so blass wie Trent und er war in diesem Buch meine Lieblingsfigur.

Der zweite Band der Reihe „A little too much“ wird im Mai 2015 erscheinen.

 

Fazit:

Alles in allem findet man hier einen sehr schönen New-Adult-Roman mit sehr netten Charakteren und einer ganz guten Geschichte. Mit diesem Buch macht man nichts verkehrt und wird gut unterhalten.

Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

 

Vielen Dank an den DTV-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

 

Quelle: http://www.dtv.de/buecher/a_little_too_far_71607.html

 

Preis

Taschenbuch: 9,95 Euro

eBook: 7,99 Euro

 

ISBN: 978-3423716079

Seitenzahl: 400 Seiten