Rees, Anouschka: Das Kleiderschrank-Projekt

Rezension Anouschka Rees – Das Kleiderschrankprojekt

 

Klappentext:

Der Kleiderschrank ist voll bis oben hin und trotzdem beschleicht einen immer wieder das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben. Preisaktionen verleiten uns zu unüberlegten Fehlkäufen und bis das passende Outfit steht, vergeht Morgen für Morgen viel mehr Zeit, als uns lieb ist.
In Zeiten von Fast Fashion und ständig wechselnder Modetrends fällt es schwer, Kleidungsstücke auszuwählen, die perfekt zu einem passen und die man lange und selbstbewusst trägt. Genau an diesem Punkt setzt Anuschka Rees an: Sie gibt nicht vor, welche Teile jede Frau unbedingt in ihrem Schrank hängen haben sollte, sondern leitet dazu an, ganz individuell herauszufinden, was man wirklich braucht – und was nicht. Sie präsentiert einfache und überzeugende Strategien, um den eigenen Stil zu entwickeln, und zeigt, wie man mithilfe der richtigen Technik lernt, erfolgreich auszumisten, bewusster zu konsumieren, gute Qualität zu erkennen und das Beste aus seinem Budget herauszuholen.
Ganz egal, ob Sie sich schon immer leidenschaftlich für Mode interessiert haben oder noch ganz am Anfang stehen – ›Das Kleiderschrank-Projekt‹ wird Ihnen dabei helfen, Schritt für Schritt eine Garderobe zusammenzustellen, die genau auf Ihr Leben zugeschnitten und so vielfältig ist, dass unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten für jeden Anlass entstehen.

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Dyer, Geoff: Aus schierer Wut

Rezension Geoff Dyer – Aus schierer Wut

 

Klappentext:

Ehrfurcht ist die Mutter aller Schreibblockaden. Das bekommt auch Geoff Dyer zu spüren, als er sein nächstes Buch angeht: eine Studie über sein Vorbild D. H. Lawrence, den Schöpfer der ›Lady Chatterley‹. Schon das Notizenmachen will nicht gelingen. Also versucht er es mit einem Roman. Den wollte er ohnehin schreiben. Aber wie soll er das schaffen, wenn er nicht einmal weiß, wo er wohnen will? Vielleicht könnte er mit seiner Freundin in Rom sesshaft werden. Oder aber ein wenig herumreisen. Aber auf der griechischen Insel Alonissos ist es einfach zu ruhig zum Arbeiten. Und auf Sizilien will erst mal seine Abneigung gegen Meeresfrüchte verarbeitet werden …
›Aus schierer Wut‹ ist das Porträt eines Autors in einer Schaffenskrise – klug, sprachmächtig und so komisch, dass es einem vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Gequält, gleichermaßen beschwingt und übellaunig reist Geoff Dyer durch die Welt, erzählt von seiner Unfähigkeit, ein Projekt zu Ende zu führen, geschweige denn eines zu beginnen, und lässt doch wie durch ein Wunder dieses Buch vor unseren Augen entstehen. Über alles und nichts hat noch niemand so scharfsinnig, treffsicher und vergnüglich geschrieben.

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Rehlein, Susann: Lucy Schröders gesammelte Wahrheiten

Rezension Susann Rehlein – Lucy Schröders gesammelte Wahrheiten

 

Klappentext:
Lucy Schröder würde die Liebe nicht erkennen, wenn man sie mit der Nase darauf stieße. Als sie sieben war, erwischte ihr Vater sie bei einer Testreihe zur Funktionsweise des Küssens und schärfte ihr daraufhin ein, sich von Liebe und Gefühlsduselei fernzuhalten. Jetzt ist sie erwachsen – und hält sich immer noch daran. Erfolgreich wehrt sie jeden Annäherungsversuch ab. Ihr Leben als Schneekugeldesignerin ist auch ohne die Gegenwart anderer Menschen interessant genug, findet sie.
Doch eines Tages ändert sich alles. Als wäre im Himmel die Zuckerwattemaschine verrückt geworden, hüllt Zuneigung die spröde Lucy von allen Seiten ein. Sie hat nämlich eine Beratertätigkeit im maroden Kaufhaus Schönstedt angenommen, und hier arbeiten so liebevolle und freundliche Menschen, dass Lucy gar nicht anders kann, als sich zu öffnen. Die Folge ist der völlige Kontrollverlust, das war ja klar. Lucy verliebt sich. Hals über Kopf. Mit Haut und Haar. Mit Mann und Maus. Da hilft auch das Orakel des fahlen Fisches nicht mehr, das Lucy gerade für eine Schneekugel baut und das für diesen Fall vorschlägt: „Zieh dich warm an, Mädchen, es wird heiß.“

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Monatsrückblick November 2016

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McGuire, Richard: Erzählende Bilder

Rezension Richard McGuire

 

Klappentext:

Seit über zehn Jahren arbeitet Richard McGuire als Illustrator für das legendäre Magazin ›The New Yorker‹. Neben Coverentwürfen zeichnet er Vignetten – jene unauffälligen visuellen Zierelemente, die, verstreut über den Zeitschriftentext, ehemals als Lückenfüller gedient haben und heute kleine, eigenständige Kunstwerke sind.
Wurden Vignetten in der Vergangenheit mehr oder weniger willkürlich über die Magazinseiten verteilt, begreift McGuire sie erstmals als zusammenhängende Sequenzen. ›Erzählende Bilder‹ verbindet diese originell-geistreichen und humorvollen Mini-Serien zu einer einzigartigen Kurzgeschichtensammlung.
Mal verfährt McGuire mit ihnen wie mit einem Comicstrip, mal als enthüllte er Einzelbilder eines Daumenkinos. Mit nur wenigen Strichen gelingt es ihm dabei, Objekte zum Leben zu erwecken und ihnen eine Persönlichkeit zu verleihen. Eine visuelle Lektüre, die einmal mehr von McGuires Ideenreichtum, Wandlungsfähigkeit und künstlerischer Brillanz zeugt.

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