Steiner, Jens: Mein Leben als Hoffnungsträger

Rezension Jens Steiner – Mein Leben als Hoffnungsträger

 

Klappentext:

Philipp hat gerade eine Lehre zum Mechatroniker abgebrochen und ist aus seiner WG rausgeflogen, weil die Mitbewohner seinen Putzfimmel nicht mehr tolerieren wollten. Als er sich an einer Tramhaltestelle die Zeit mit dem Auflesen von Stanniolpapieren vertreibt, wird Uwe auf ihn aufmerksam. Uwe ist Leiter des städtischen Recyclinghofs und sieht in Philipp sofort seinen neuen Hoffnungsträger. Auf dem Hof arbeiten auch Arturo und João, zwei Portugiesen, die aus dem Kreislauf der Waren ihren eigenen, nicht ganz legalen Nutzen ziehen, für den sie bald auch Philipp gewinnen wollen – bis ihnen ein Großprojekt aus dem Ruder läuft und die aufgeräumte Welt des Recyclinghofes gehörig ins Wanken gerät.
Mit seinem vierten Roman ist Jens Steiner ein hintersinnig komisches Kammerspiel für vier Figuren gelungen, in dem die Generation »Weiß noch nicht« mit den Konsequenzen einer Warenwirtschaft konfrontiert wird, die Wachstum verspricht, während sich der Mensch im Überfluss selbst erstickt.

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Lich, Atticus: Vorbereitung auf das nächste Leben

Rezension Atticus Linch -Vorbereitung auf das nächste Leben

 

Inhalt aus dem Klappentext:

Die uigurische Kriegswaise Zou Lei hat es allein und mittellos bis in die USA geschafft. Illegal eingewandert und stets auf der Hut vor den Behörden, schlägt sie sich in New York mit Küchenjobs durch. Der Soldat Brad Skinner ist gerade zum dritten Mal aus dem Irak zurückgekehrt. Traumatisiert und arbeitslos begegnet er eines Tages Zou Lei, und eine Liebe zwischen Verzweiflung und Hoffnung beginnt. Auf der Suche nach Gemeinsamkeit und Halt durchstreifen sie die Stadt, treiben Fitness bis an den Rand der Erschöpfung. Doch inmitten der vielen Kulturen, der Heimatlosen und Überlebenskünstler, der Reichen und Armen, der Verrohung und Versöhnung braut sich ein Unheil zusammen, das sie für immer auseinander zu reißen droht.

Atemlos begleitet der Leser im mal harten, mal weichen Wechsel von Licht und Schatten die Liebenden durch die Straßen New Yorks und wird sie nie mehr vergessen. Atticus Lish hat den großen Roman über die verletzte Seele Amerikas geschrieben – eine Geschichte über Liebe und Krieg, über Urbanität und über das Leben an den Rändern der Gesellschaft.

Vorbereitung auf das nächste Leben
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Neuzugänge #1 November 2015

Mein letzer Neuzugängepost ist ja schon wieder etwas her und es sind im Oktober noch ein paar tolle Bücher bei mir eingetroffen. Aber auch im November gab es schon Post für mich, die ich euch noch vorstellen möchte.

Man merkt, dass es auf Weihnachten zugeht. Dementsprechend sind auch erste weihnachtliche Lektüren dabei. Da ich im Moment voll in der Planung eines Weihnachtsspecials auf meinem Blog stecke, könnt ihr euch schon auf ein paar interessante Bücher freuen 😉

Ansonsten sind die Bücher diesmal bunt durchmixt. Über Dystopien, Science Fiction und Gedichtsbände finden sich auch zeitgenössische und unterhaltsame Bücher bei meinen Neuzugängen. Aber schaut selbst:

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Dohrmann, Ralph: Eine Art Paradies

Rezension Ralph Dohrmann – Eine Art Paradies

 

Inhalt aus dem Klappentext:

Er hat weder Handy noch Internet, und am liebsten sitzt er unter der alten Pappel in seinem Garten, lauscht der Natur und ist glücklich. Walter von Quant lebt seit dem frühen Tod seiner Frau Anna zurückgezogen
auf dem Land. Das Weltgeschehen interessiert ihn nicht mehr, nur beim Frisör erfährt er ab und zu, was vor sich geht. Terror, Drogen, Fracking, Edward Snowden – irre und unheimlich kommt ihm vor, was er liest.
Einmal im Jahr, an Annas Geburtstag, fährt er in die Stadt, um Freunde von früher zu treffen. Als er diesmal unterwegs ist, hilft er einer Frau, die im Regen gestürzt ist. Diese flüchtige Begegnung löst etwas in ihm aus,
und als die Freunde davon hören, geben sie spontan eine Kontaktanzeige im Internet auf. Jemand antwortet tatsächlich – doch am Treffpunkt erscheint nicht die Frau aus dem Regen. Eine Geschichte über das unsichtbare
Wirken der digitalen Welt und von ihrer Macht über das individuelle Leben.

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Monatsrückblick September 2015

Hallo Ihr Lieben!

Der September ist um, Zeit also, für einen neuen Monatsrückblick. Dieser hat sich lesetechnisch als durchwachsen entpuppt. Zwar kamen letztendlich doch noch ein paar Bücher zusammen, dafür aber war auch viel Durchschnittliches dabei, was mich nicht wirklich vom Hocker gerissen hat und mich zwischenzeitlich richtig frustriert. Aber zum Glück waren auch ein paar ganz tolle Bücher dabei, die mich richtig begeistert haben.

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Im September war die Blogtour zu „Du neben mir“ auch bei mir zu Gast und ich wollte mich an dieser Stelle nochmals für die vielen tollen Antworten für die Verlosung bei euch bedanken! Ich habe jeden einzelnen Kommentar gerne gelesen und mir den einen oder anderen Tipp für die nächste Erkältungswelle notiert 😉

Der Herbst ist jetzt schon so richtig bei uns eingezogen in der Eifel. Klar, wir sind ja immer bei den Ersten, wenn es kalt wird 😀 Dafür gab es in unserer Familie Zuwachs und wir sind jetzt stolze Katzenbesitzer. Seit 3 Wochen macht Tinkerbell (der Vorschlag kam von den Jungs) unseren Haushalt unsicher. Ich hätte nie von mir gedacht, dass ich als Hundefreundin mal auf die Katze komme 😀

Auf die Buchmesse im Oktober freue ich mich schon richtig. Zum ersten Mal fahre ich dahin und ich bin schon gespannt, wen man dort alles treffen wird. Leider ist es dieses Jahr nur ein Tag geworden. Am Freitag, den 16. Oktober, bin ich dort unterwegs. Wer von euch fährt denn noch auf die Messe?

Aber genug gequatscht, jetzt gibt es meine Lesehighlights und -flops:

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