Kaufman, Amie & Kristoff, Jay: Illuminae – Die Illuminae-Akten 01

Rezension Amie Kaufman & Jay Kristoff – Illuminae: Die Illuminae-Akten 01

 

Klappentext:

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.

Meinung:

Ein Blick in die sozialen Medien der Buchblogger und Jugendbuchliebhaber zeigt: an Illuminae kommt man kaum vorbei. Doch ist der Hype um diese Trilogie gerechtfertigt?

Allein die Auffmachung des Buchs ist ungewöhnlich und besonders. Das Buch wirkt wie eine Zusammenstellung von ausgedruckten Datensätzen, inkl. Skizzen, Grafiken und ungewöhnlichen Formaten.

Und in diesen Berichten lernen wir die Protagonisten Kady und Ezra kennen. Beide leben auf einem kleinen Planeten, auf dem sich eine nicht ganz legale Abbau-Station eines wichtigen Werkstoffes befindet. Kady hat gerade mit Ezra Schluss gemacht, als der Planet von der BeiTech Corporition angegriffen wird. Kady und Ezra gelingt es, vom Planeten zu fliehen und Zuflucht auf der Alexander, bzw. dem Begleitschiff Hyperia zu finden. Doch die Gefahr ist nicht vorbei. Das Hauptschiff ist beschädigt und kann keinen Hyperraumsprung machen, die KI dieses Schiffes ist beschädigt und nimmt merkwürdige Formen an, außerdem ist der Feind ihnen noch immer auf den Fersen und eine gefährliche Krankheit breitet sich aus.

Trotz dass man Kady und Ezra nur aus Berichten und Chat-Aufzeichnungen kennen lernt, erhält man als Leser doch ein erstaunlich gutes Bild von beiden. Zwar bleibt es nicht aus, dass letztendlich doch etwas Tiefe bei den Protagonisten fehlt, am Lesespaß macht sich das aber nicht bemerkbar.

Denn gerade dies ungewöhnliche Erzählform sorgt für viel Dynamik und Spannung im Buch. Auf den knapp 600 Seiten kommen so gut wie keine Längen vor, viele Actionsequenzen sorgen für nervenzehrende Spannung bis zur letzten Seite. Der Hauptfokus liegt in diesem Buch aber auf der Flucht und die Rettung der Menschen. Dadurch bleiben manche Hintergründe, wieso und weshalb es zu dem Fiasko kam, ein wenig auf der Strecke und geraten fast schon zur Nebensache. Natürlich ist mir klar, dass die Autoren das wahrscheinlich bewusst gemacht haben, um sich diesem Thema dann in Band 2 und 3 mehr zu widmen, ein wenig Schade fand ich es trotzdem.

 

Fazit:

Illuminae sticht nicht nur mit seiner ungewöhnlichen Aufmachung heraus, es unterhält auch richtig gut und ist spannend bis zur letzten Seite. Ein wenig stereotyp sind zwar die Protagonisten ausgefallen und es fehlt ihnen ein wenig an Tiefe, was aber auch ein wenig der Erzählform geschuldet ist. Actionreich und fesselnd lässt das Buch einen die Geschichte wie ein Film vor dem inneren Auge ablaufen. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

Preis

Gebunden: 19,95 Euro

 

Verlag: DTV
ISBN: 978-3-423-76183-3
Seitenzahl: 608
Übersetzer:  Katharina Orgaß und Gerald Jung

Vielen Dank an den DTV Verlag für das Rezensionsexemplar.
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