Ward, J.R.: Bourbon Sins

Rezension J.R. Ward – Bourbon Sin

 

Klappentext:

Nach dem Tod des Familienoberhaupts hängt die Bourbon-Dynastie der Bradfords am seidenen Faden. Der Patriarch hat nicht nur das Unternehmen hoch verschuldet hinterlassen, nun entpuppt sich sein vermeintlicher Selbstmord auch noch als Mord. Unter Verdacht gerät der älteste Sohn Edward, den sein Vater um alles gebracht hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während sein jüngerer Bruder Lane alles daran setzt, das Familienunternehmen zu retten, liegt das Schicksal der Bradford Bourbon Company nun ausgerechnet in den Händen ihrer größten Konkurrentin, der Frau, die Edward über alles liebt, aber unerreichbar für ihn scheint …

Meinung:

Achtung: 2. Teil einer Reihe – Spoilergefahr!

Bourbon Kings endete gemein, umso sehnsüchtiger habe ich den zweiten Band Bourbon Sins erwartet. Die Geschichte setzt auch nahezu nahtlos an Band 1 an. Immer noch kämpfen die Bradfords mit dem finanziellen Disaster, dass ihr Vater ihnen hinterlassen hat. Vor allem, als sie entdecken, dass es um das Familienerbe schlimmer bestellt ist, als sie auf den ersten Blick gesehen haben. Als sich die Indizien verhärten, dass er keinen Selbstmord begannen hat, sondern ermordet wurde, steht jedes Familienmitglied unter Verdacht, denn einen Grund haben alle.

Der Klappentext hat mich ein wenig in die Irre geführt, denn ich hatte erwartet, dass Edward diesmal im Fokus der Geschichte steht. Er ist zwar ein wichtiger Bestandteil der Handlung, doch den Hauptpart nimmt er keinesfalls ein. Im Vergleich zum ersten Band sind die Sichtweisen der Geschwister diesmal ausgeglichener verteilt. Aber nicht nur diese kommen zu Wort, auch einige andere Figuren geben Einblick und man erhält als Leser einen guten Eindruck auf die Ereignisse. So steht also diesmal keine einzelne Person im Vordergrund, sondern die Rollen sind gleichgerecht verteilt.

Viel Drama, viel Korruption, viel Geld, extreme Eifersucht und jede Menge Intrigen – hier steht Bourbon Sins dem ersten Teil in nichts nach. Tiefere Einblicke in die Protagonisten und die Hierarchien runden den Roman ab und der einnehmende Erzählstil tut sein übriges, um dieses Buch zu einem kurzweiligen, spannend Lesevergnügen zu machen. Zwar darf die Liebe in diesen Büchern auch zu Wort kommen, im Fokus stehen aber eindeutig die Strukturen rund um das Familiengeschäft. Deshalb finden sich hier zwar auch vereinzelte Bettszenen, allerdings weniger als noch in Bourbon Kings zu finden sind.

Das Ende kommt mit einem Schlag und lässt natürlich einige Fragen offen. Und am liebsten würde man direkt weiterlesen, doch da müssen wir uns leider bis November gedulden.

 

Fazit:

Hach, ich liebe die Serie. Auch Bourbon Sins kann mit viel Drama und Glamour punkten, hält Figuren bereit, die man hasst oder liebt und versprüht ganz viel Südstaatenflair. Allerdings sollte man den ersten Band kennen, sonst hat man Schwierigkeiten, alle Fäden zu verstehen.

Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

Preis

Klappenbroschur: 12,90 Euro

Verlag: Lyx
ISBN: 978-3-7363-0401-7
Seitenzahl: 536
Übersetzer: Marion Herbert, Katrin Kremmler

Die Reihe im Überblick, soweit bekannt:

Bourbon Kings
Bourbon Sins
Bourboun Lies (Erscheint im November 2017)

Vielen Dank an den Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar.
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