Figueras, Nancho: Die Wellington Saga – Versuchung

Rezension Nancho Figueras – Die Wellington-Saga: Versuchung

 

Klappentext:

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert …

Meinung:

Liest man sich den Klappentext durch, fühlt man sich direkt in eine Telenovela versetzt. High-Society und Jetset, Liebe und Intrigen, Macht und Habgier. Davon findet sich in der Wellington-Saga jede Menge. Die Tierärztin Georgia wird von ihrem besten, schwulen Freund nach Wellington eingeladen, denn dort ist gerade ein berühmtes Polo-Turnier zugange. Dort angekommen lernt sie den äußerst attraktiven Polo-Spieler Alejandro kennen. Zwischen den beiden funkt es gewaltig, doch auch viele Missverständnisse und Missgünste von anderen Seiten stehen den zweien im Weg.

Nacho Figueras Protagonisten sind ganz nett und durchaus sympathisch, aber sehr klischeebehaftet. So ist Georgia eine bodenständige junge Frau, die sich mit wenig begnügt und der Luxus fern liegt. Dafür ist sie tierlieb und nicht umsonst auch Tierärztin geworden. Alejandro ist natürlich ein heißer, rassiger Argentinier, der sich um das Familienunternehmen kümmern muss und unter dem Verlust seiner Frau leidet. Ehrlich gesagt haben mich die Protagonisten nicht ganz überzeugen können. Zu schnell ging mir manch Stimmungswechsel, zu vage waren mir manche Handlungsweisen und insgesamt fand ich so manche Intrige zu schnell abgehandelt.

Das macht sich dann leider auch bei der Handlung bemerkbar. Nancho Figueras führt seine Leser zügig durch die Handlung. Manchmal schon ein wenig zu zügig. Und wenn es dann mal zwischen Georgia und Alejandro funkt, entbrennt allzu schnell die Leidenschaft, nur um im nächsten Moment zu verpuffen, denn die Zweifel plagen entweder ihn oder sie… Ein oder zweimal mag das ja in Ordnung sein, auf die Dauer wurde es aber etwas ermüdend. Tiere mag ich sehr gerne, mit Pferden aber kann ich aber eher wenig anfangen. Pferde sind hier aber ein sehr großes Thema und kommen daher oft vor. Richtig oft, so dass ich schnell feststellen musste, dass ich vom Hintergrund her gesehen dann doch wohl die falsche Zielgruppe war. Denn ich glaube, wer selber reitet und sich in dem Reit-Metier besser auskennt, dem wird die Rahmenhandlung bestimmt besser gefallen. Sprachlich gibt es an der Geschichte nichts auszusetzen, da hat die Übersetzerin Veronika Dünninger gute Arbeit geleistet. Die kurzen Kapitel sorgen für einen guten Lesefluss und machen das Buch sehr kurzweilig. Das Buch wird abwechselnd aus Alejandros und Georgies Sicht in der Ich-Perspektive erzählt.

 

Fazit:

Ein wenig war ich wohl die falsche Zielgruppe für dieses Buch, denn aus Pferden und Reitsport mache ich mir persönlich nicht viel. Auch waren mir zu viele Klischees und zu viel Hin und Her im Roman. Das Buch ist zwar recht kurzweilig, ganz überzeugen konnte es mich aber leider nicht.

Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

 

Preis

Klappenbroschur: 12,99 Euro

 

Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0372-8
Seitenzahl: 416
Übersetzer: Veronika Dünninger

 

Die Reihe im Überblick:

Versuchung
Verführung (erscheint im Juli 2017)
Verlangen (erscheint im September 2017)

Quelle: https://www.randomhouse.de/Paperback/Die-Wellington-Saga-Versuchung/Nacho-Figueras/Blanvalet-Taschenbuch/e497033.rhd

Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.
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2 Gedanken zu “Figueras, Nancho: Die Wellington Saga – Versuchung

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