Abgebrochen – Patrick Flanery: Ich bin Niemand

Patrick Flanery – Ich bin Niemand

 

Klappentext:

Als der Geschichtsprofessor Jeremy O’Keefe nach zehn Jahren aus Oxford in seine Heimatstadt New York zurückkehrt, um dort an der New York University zu unterrichten, gerät er in einen Sog seltsamer Vorfälle: Eine Studentin kommt nicht zum verabredeten Treffen, später stellt er verdutzt fest, dass er selbst die Verabredung abgesagt haben soll; ein ihm unbekannter junger Mann behauptet, ihn zu kennen; eine Reihe Pakete erreichen ihn, mit den Ausdrucken seiner Telefonverbindungen und seines Mailverkehrs der letzten Monate; der mysteriöse junge Mann taucht immer wieder auf – O’Keefe fühlt sich verfolgt, kann die Geschehnisse nicht zuordnen. Ist jemand hinter ihm her? Spielt ihm jemand einen bösen Streich? Wird er überwacht? Oder wird er einfach verrückt? Nach und nach stellt sich heraus, dass der Ursprung dieses Rätsels in O’Keefes Zeit in Oxford begründet liegt.

Gedanken zum Buch:

Als ich dieses Buch entdeckte und den Klappentext las, fühlte ich mich direkt angesprochen. Ich versprach mir hier einen spannenden Thriller, bei dem man als Leser lange raten muss, was Schein ist und was Realität. Wird Jeremy O’Keefe von jemanden verfolgt? Oder bildet er sich alles ein? Spiel jemand ein Spiel mit ihm?

Beim Lesen kam allerdings schnell die Ernüchterung. Konnte ich mich noch auf den ersten Seiten in den Roman hineinfinden, fiel es mir nach und nach immer schwerer, den Faden zu finden und die Motivation aufzubringen, weiterzulesen. Lange, verschachtelte Sätze, die beim Lesen eher ermüden, als motivieren, sorgten dafür, dass ich immer wieder das Buch weglegen wollte. Auch die vielen Abschweifungen und Gedankenspiele, die auf den ersten Blick wenig mit der Geschichte zu tun haben, haben mich nicht für den Roman einnehmen können. Und zuletzt ein Protagonist, zu dem ich einfach keinen Zugang fand.

Ich weiß nicht, wie oft ich den Roman in die Hand nahm, mich zu weiterlesen zwang, aber nach einem Drittel ist nun Schluss. Patrick Flanerys Roman kann mich einfach nicht packen, trotz der eigentlich spannenden Thematik. Dabei wollte ich das Buch so gerne mögen. Aber manchmal passt es einfach nicht. Ich bin nicht bereit für Flanerys Stil, für seine Monologe und Gedankengänge. Aber vielleicht ist es ja ein anderer Leser.

 

Preis

Gebunden: 22,99 Euro

 

Verlag: Blessing
ISBN: 978-3-89667-578-1
Seitenzahl: 400
Übersetzer: Reinhild Böhnke

Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Ich-bin-niemand/Patrick-Flanery/Blessing/e493323.rhd

Vielen Dank an den Blessing Verlag für das Rezensionsexemplar.
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