Maas, Sarah J.: Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas – Das Reich der sieben Höfe: Dornen und Rosen

 

Klappentext:

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen

Meinung:

Von Sarah J. Maas wollte ich schon sehr lange was lesen, schließlich stolpert man ja immer wieder in den Netzwerken über ihre Throne of Glass Reihe. Hier liegt nun eine neue Reihe der viel umschwärmten Autorin vor und meine Neugier wuchs immens.

Schnell lernte ich dann Feyre kennen, die mit ihren zwei Schwestern und ihrem Vater ums Überleben kämpft. Völlig verarmt liegt es an Feyre, die Familie über Wasser zu halten. Deshalb hat Feyre sich viele nützliche Sachen beigebracht, darunter auch das Jagen. Als sie im Wald auf einen Wolf trifft, tötet sie diesen. Leider war ihr nicht bewusst, dass es sich bei dem Wolf um einen verwandelten Fae handelte. Diese sind aufgebracht über den Mord und verlangen, dass Feyre künftig bei ihnen leben muss. Völlig verängstigt und verunsichert, versucht Feyre sich in ihrem neuen Leben zurecht zu finden. Und merkt dabei, dass nicht alle Fay so furchteinflößend sind, wie ihr immer beigebracht wurde. Doch eine furchtbare Krankheit hat sich unter den Fay ausgebreitet und niemand scheint in der Lage, die Krankheit einzudämmen oder zu bezwingen. Aber vielleicht muss man ein Mensch sein, um den Schrecken zu besiegen?

So grausam der Anfang der Geschichte um Feyre klingt, so gerne mochte ich sie. Feyre ist tapfer, taff und fürsorglich. Das Leben hat ihr wahrlich einige Steine in den Weg gelegt und vor allem ihre Familie macht ihr dieses nicht immer einfach. Doch sie liebt diese über alles und auch für andere Mitmenschen und Wesen empfindet sie viel Mitgefühl. Auch Tamrin mochte ich sehr gerne. Feyres Entführer ist lange Zeit recht geheimnisvoll, aber man merkt, dass er jemand ist, der Verantwortung nicht scheut und der ein großes Herz hat.

Inhaltlich erinnert die Geschichte ein wenig an das Märchen „Die Schöne und das Biest“, denn auf Tamrin liegt sowas wie ein Fluch. Allerdings ist die Geschichte doch eigenständig. Sarah J. Maas lässt sich Zeit und führt den Leser behutsam in ihren Weltenentwurf ein. Doch das liest sich keineswegs langweilig, denn die Autorin hat es geschafft, genügend Abwechslung und Ereignisse einzubauen. Im letzten Drittel zieht die Geschichte dann ordentlich an und lässt den Leser nicht mehr los. Alexandra Ernst hat hier großartige Übersetzungsarbeit geleistet und das Buch spannend und fesselnd übersetzt. Die knapp 480 Seiten lasen sich weg wie nichts und viel zu schnell war die Geschichte aus, so dass man sich nun auf ein Wiedersehen im nächsten Band freuen darf.

Feyre erzählt ihre Geschichte in der Ich-Perspektive und lässt so tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle nehmen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und dank des gut ausgearbeiteten Plots entwickelt sich der Roman zu einem echten Pageturner.

 

Fazit:

Trotz der behutsamen Einführung in Sarah J. Maas Weltenentwurf ist dieses Buch an keiner Stelle langweilig. Spannend und mitreißend, fantastisch und berührend – schon länger habe ich kein so mitreißendes Fantasybuch mehr gelesen, dass mich mit einer originellen Geschichte und großartigen Charakteren fesseln konnte.

Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

5 Punkte

 

Preis

Gebunden: 18,95 Euro

 

Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-76163-5
Seitenzahl: 480
Übersetzer: Alexandra Ernst

Die Reihe im Überblick, soweit bekannt:

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Quelle: https://www.dtv.de/buch/sarah-maas-das-reich-der-sieben-hoefe-dornen-und-rosen-76163/

Vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar.
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Ein Gedanke zu “Maas, Sarah J.: Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

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