Private Moments #2

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Ihr Lieben,

wer sich an meinen letzten Beitrag zu „Private Moments“ erinnert weiß, dass ich mir dort ein paar Gedanken zum Thema Ernährung gemacht habe.

Mittlerweile ist das Buch zu „Zuckerfrei – die 40 Tage Challenge“ eingetroffen und fleißig studiert und diskutiert worden. Einige haben mich schon gefragt, wie ich das mit meiner Familie machen werde. Tja, das ist die Frage aller Fragen, denn mein Mann reagiert mittlerweile auf das Thema ziemlich genervt, die Kinder juckt es eher weniger. Da mein Göttergatte aber unter der Woche eh nur meistens nur abends bei uns mitisst, stellt die Umstellung auf Zuckerfrei in der Woche schon mal kaum ein Problem dar, am Wochenende müssen wir dann weitersehen.

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Anfang Februar haben wir dann erst mal damit gestartet, schon mal die Süßigkeiten von unserem Ernährungsplan zu streichen. Da das Buch so eine große Nachfrage hatte, kam es auch nicht geplant bei allen an. Deshalb erschien uns dieser Schritt schon mal als guter Ansatz. Wie sich dann zeigen sollte, auch nicht als schlechtester, denn als das Buch endlich kam, hatte ich mir bereits eine gute Grundlage für das Projekt geschaffen. Einige Tage waren zwar nicht so toll, besonders wenn die Herren der Schöpfung neben einem sitzen und genüsslich Schokolade am verspreisen sind. Aber ich blieb standhaft und habe, auch Dank des Buchs, einige nützliche Tipps für mich gefunden, um nicht jedem Heißhungergelüst nachzugehen.

Hier ein paar der Tricks, die ich im Moment bei mir anwende:

  • Grapefruits: Ich mag diese Frucht ja unheimlich gerne, besonders wegen der bitteren Note. Entweder presse ich sie als Saft aus, oder ich filetiere sie mir (dann ist sie auch nicht mehr ganz so bitter, da die meisten Bitterstoffe in der Haut und dem weißen der Schale sitzen). Dieses etwas Bittere macht den Snack nicht zu süß und hemmt, zumindest bei mir, die Lust auf süßes. Bei Frau Frey entdeckte ich dann noch die Variante, etwas Zimt darüber zu geben. Ich kann das echt nur empfehlen. Es schmeckt wirklich lecker!
  • Sport, Bewegung oder Yoga. Einfach mal abschalten oder den Magen ein wenig auf Touren bringen. Schon 15 Minuten lenken mich genügend ab, um nicht die ganze Zeit über meinen Heißhunger nachzudenken.
  • Manchmal hilft mir auch der Gedanke weiter: Nee, jetzt nicht – später. Damit habe ich schon so manche Stunde überbrückt bekommen.
  • Ungesalzene Erdnüsse: Ich habe mittlerweile in kleines Schüsselchen in der Küche stehen. Ist das Verlangen nach Süßigkeiten richtig hoch, kaue ich ein paar Erdnüsse. Danach ist die Lust gebannt.

Hannah Freys Methode wirkt schon recht radikal. Die ersten 30 Tage sollte man z. B. auf Getreideprodukte verzichten. Pseudogetreide ist aber Ordnung. Naja, von dem Punkt war ich nicht wirklich angetan, denn mir stellte sich direkt die Frage: Und was esse ich zum Frühstück? Ich kann nicht ohne Brot. Auf jeden Fall nicht lange. Und dann 30 Tage lang darauf verzichten? Ich glaube, hier muss ich für mich eine Ausnahme machen. Ich frühstücke in der Woche morgens auf der Arbeit. Mir da ein Ei zuzubereiten ist nicht möglich. Und auch mich morgens um 06:30 Uhr in der Küche an den Herd zu stellen, wirkt wenig verlockend auf mich. Deshalb wird es auch weiterhin, zumindest morgens, ein Brot für mich geben. Nur halt ohne zuckrige Aufstriche. Für mich aber kein Problem, den ich bevorzuge eh Käse auf meinem Brot. Der bleibt, Gott sei Dank, im Ernährungsplan drin.

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Inwiefern ich des hinbekommen werde, den Zucker 30 Tage lang komplett aus meinem Ernährungsplan zu streichen, weiß ich noch nicht. Ich denke, der eine oder andere Moment wird wohl dazwischen kommen, in denen man doch schwach wird. Aber mir geht es ja nicht darum, Zucker ganz aus meinem Leben zu verbannen, sondern um bewussteres Essen. Und tatsächlich merke ich schon jetzt, wo ich den Zuckerkonsum stark eingeschränkt habe, das es meinem Körper gut tut. Heißhunger-Attacken werden weniger und lassen sich besser in den Griff bekommen, und bei den Mahlzeiten stelle ich auch fest, dass sich mein Satt-Gefühl früher einstellt. Das hat sich auch schon auf der Waage bemerkbar gemacht und ich habe tatsächlich schon ein wenig abgenommen, obwohl wir in unserer Gruppe offiziell erst ab dem 15. Februar starten.

Mein Plan wird somit in die Richtung gehen, dass ich möglichst frisch koche, bei den Zutaten versuche, mich an die Vorgaben der erlaubten Lebensmittel zu halten und die eine oder andere Zutat aus Phase 2 auch immer wieder mal mit einbeziehe. Dann gänzlich auf Nudeln oder Kartoffeln kann ich in meinem Haushalt nicht verzichten, da machen dann meine Kinder nicht mehr mit. Dafür versuche ich dann aber, diesen Konsum möglichst gering zu halten 🙂

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Ein weiterer Punkt, der mich auch im letzten Beitrag beschäftigt hat, ist das Thema Yoga. Die 31-Days-Yoga-Revolution Serie bei Adriene ist leider schon durch, trotzdem greife ich immer noch fast täglich zum Tablet, um auf Adrienes Seite eines ihrer Videos zu starten. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich mag ihre Art unheimlich gerne. Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt, ihrer Community beizutreten. Für 10 USD im Monat hat man dann einen noch größeren Zugriff auf Videos von ihr und sie setzt das Yoga-Revolution Programm mit ein paar extra Videos fort. Leider kann man dort aber nur mit Kreditkarte bezahlen (zumindest wenn man über den Browser geht), in der App auf Android konnte ich mich zwar anmelden und die Zahlung über PayPal laufen lassen, leider ließen sich die Videos nicht laden. Die ersten 7 Tage waren eh gratis, aber das Experiment ist erst einmal gescheitert. Vielleicht versuche ich es irgendwann später noch einmal, mal sehen. Bis dahin aber werde ich mich aus dem reichen Fundus ihrer YouTube Seite bedienen, denn im Moment ist mein Verlangen, nach anderen Trainerinnen nicht sehr groß. Einzig die deutsche Trainerin Kerstin Linnartz beschäftigt mich zur Zeit noch, denn ich habe hier aktuell 2 Bücher von ihr liegen, die ich mit großem Interesse lese und mir einige sehr inspirierende Themen an die Hand gegeben hat. Mehr dazu gibt es demnächst in einem separaten Beitrag.

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Das war es soweit von mir. Das nächste Update zum #projektzuckerfrei wird auf jeden Fall folgen. Ich bin echt gespannt, wohin diese Reise mich führen wird 😀

Alles Liebe,

Vanessa

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4 Gedanken zu “Private Moments #2

  1. Hallo Liebes! Ein schöner und sehr interessanter Beitrag! Ich bin total froh, dass wir das gemeinsam machen und uns so gegenseitig motivieren und mit erprobten Rezepten versorgen können. Bei mir ist das Verlangen nach Süßem gerade kaum vorhanden. Gestern habe ich 2 Kokoswürfel geknabbert. Die erschienen mir schon sehr süß. Coke Zero schmeckt mir auch nicht mehr. 😱
    Das Yoga Buch sieht interessant aus. Ich gehe gleich zu meinem Workshop. Ich bin schon ganz aufgeregt.
    drück Sabrina

    • Hi Sabrina,

      danke, ich bin auch froh, dass ich mich von dir habe überreden lassen, an dem Projekt teilzunehmen.
      Das Süßverlangen ist zwar weniger geworden, aber noch nicht ganz verschwunden 😦 Aber ich bekomme es immer besser in den Griff. Coke Zero spricht mich auch nicht mehr an, aber das schon etwas länger nicht mehr 😀
      Das Yoga Buch ist nicht schlecht, ein paar Kritikpunkte habe ich aber, auf die gehe ich aber später in einem anderen Beitrag ein.
      Ich bin gespannt, wie dir der Workshop gefällt. Bei uns in der Gegend geht man solche Kurse ja suchen 😦
      Drücker zurück, Vanessa

  2. Manuel ist übrigens auch nicht so ganz scharf auf mein Vorhaben. Aber wenn ihm das Essen nicht passt, versorgt er sich selber. Und durch den unregelmäßigen Wechseldienst ist das bei uns häufiger so, dass man sich selber versorgt….

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