Usher, Shaun: More Letters of Note (Hörbuch)

Rezension Shaun Usher – More Letters of Note (Hörbuch)

 

Klappentext:

Shaun Usher hat erneut in den Archiven der Welt recherchiert und unglaubliche Briefe ans Tageslicht befördert: ergreifende Liebesbriefe, hochkomische Korrespondenzen oder auch völlig skurrile Schriftstücke. Mit Briefen von Slyvia Plath, Eric Idle, Jane Austen, Kathrine Mansfield, Kurt Vonnegut, Hunter S. Thomposon, J.K. Rowling, Raymond Chandler, Lionel Feuchtwanger, Richard Burton, Noel Coward, Marge Simpson, David Bowie, Dylan Thomas,Peter Sellers, Charles Bukowski. Sie können dieses Hörbuch auf mehrere Arten hören: von vorne nach hinten, von hinten nach vorne oder einfach an einer beliebigen Stelle.

Egal, welchen Brief Sie hören — jeder ist eine unersetzliche historische Momentaufnahme, die der Menschheit nicht verloren gehen darf. Hören und staunen Sie!

More Letters of Note von

Meinung:

Briefe sind altmodisch und langweilig? Nein, überhaupt nicht. Den besten Beweis dafür liefert Shaun Usher, denn bereits zum zweiten Mal präsentiert er eine spannende Auswahl an Briefen aus den Archiven der Welt. Egal ob aus vergangenen Zeiten oder unserer Zeit, jeder Brief ist ein Zeitzeuge, besticht durch seinen Inhalt, seine Ausdruckskraft, seine Botschaft.

So finden sich hier neben lustigen Texten auch sehr ergreifende Schicksale, sei es der Brief von Ché Guevara an seine Kinder oder Juan Gelman an sein verschollenes Enkelkind. Aber auch heitere Briefe gibt es hier zu entdecken, wie z. B. Das gequälte Saxofon, einem Brief von Robert Crumb an Mats Gustafsson, der bei uns für einige Lacher sorgte. Dabei sind die Themen so unterschiedlich, so dass jeder Brief eine kleine Überraschung ist.

Viele bekannte und unbekannte Namen werden hier genannt, aber als Leser bzw. Zuhörer, lässt uns der Herausgeber des Buchs nicht hängen und liefert in einer kurzen Einleitung immer Informationen um die Briefeschreiber, das Jahr und die Umstände, die für den Inhalt des Briefs wichtig sind. Die Stimmen im Hörbuch variieren und so ist es nicht immer der gleiche Sprecher, der den Briefen Leben einhaucht. Das sorgt für Abwechslung beim Hören und dafür, dass keine Langeweile auftaucht.

Und spätestens wenn Anke Engelke als Marge Simpson einen Brief an Barbara Busch vorliest, ist man ganz in diesem Werk eingetaucht. Die Brieflänge variiert von kurz über lang, von markant knapp formuliert bis zu ausufernd, verspielt geschrieben, jeder Brief bringt seinen einzigartigen Charme mit. Wie der Klappentext schon verrät, muss man dieses Hörbuch nicht in genauer Reihenfolge anhören, sondern kann sich beliebig Passagen herauspicken, je nach Lust und Laune.

 

Fazit:

More Letters of Note war ein ergreifendes, intensives und spannendes Hörbuch für mich. Zeitgeschichte und persönliche Schicksale, toll vertont mit passenden Sprechern und nachdenklich stimmend, hat es für unterhaltsame Hörstunden gesorgt und sich problemlos in den Alltag einbauen lassen.

Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

5 Punkte

 

Preis

3 CDs: 19,99 Euro

 

Verlag des Buchs: Heyne Verlag
Verlag des Hörbuch: Randomhouse Audio
ISBN: 978-3-8371-3611-1
Spielzeit: ca. 229 Minuten

Quelle: https://www.randomhouse.de/Hoerbuch/More-Letters-of-Note/Shaun-Usher/Random-House-Audio/e509669.rhd#info

Vielen Dank an Randomhouse Audio für das Rezensionsexemplar.
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