Monatsrückblick November 2016

Monatsrückblick

Mit meinem Monatsrückblick bin ich dieses mal wirklich spät dran, trotzdem möchte ich es nicht missen, meinen Lesemonat November noch einmal kurz Revue passieren zu lassen. Außerdem lese ich selber gerne Rückblicke, da ist es mir meist egal, ob diese pünktlich zum Monatsende erscheinen, oder mal etwas später.

Im Moment jagt ein Termin den nächsten. Die Kinder wollen von A nach B gebracht werden, Arzttermine, Geburtstage, Hochzeiten, etc. Wenn ich mir so meinen Terminkalender anschaue, frage ich mich schon, wo ich die Zeit gefunden habe, meine Bücher zu lesen. Denn ein paar sind tatsächlich im November zusammen gekommen.

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Die Middlesteins von Jami Attenberg hat mir gut gefallen. Diese Familiengeschichte ist schon etwas ungewöhnlich, doch ich mochte das Buch sehr gerne und hatte echt schöne Lesestunden damit.
Auf Das verlorene Kind hatte ich mich schon sehr gefreut, denn mit Das Mädchen mit den blauen Augen hat der Autor mich echt begeistert. Das Buch ist zwar wieder sehr wendungsreich, leider sind die Charaktere aber viel zu blass und schwammig. Sehr schade.
Mehr Freude hatte ich dafür mit Erzählende Bilder. Schlicht und prägnant – ein wirklich tolles Kunstbuch, dass ich immer wieder gerne in die Hand nehme.

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Das Geräusch des Lichts ist eines meiner Lesehighlights im November. Eine tolle, ungewöhnliche Geschichte, großartig erzählt und sehr bewegend. An dieses Buch erinnere ich mich gerne zurück und lasse die Handlung Revue passieren.
Auch Die störrische Braut hat mich gut unterhalten. Diese Shakespeare-Adaption ist frisch und modern, witzig erzählt und sorgt für gute Laune.
Ebenso viel diskutiert ist Das Nest, dass ich auch nicht schlecht fand, aber wohl ein wenig mehr Eskalationen erwartet hatte. Hier wäre es schön gewesen, wenn die Autorin etwas mutiger gewesen wäre. Aber vielleicht im nächsten Buch?

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Um mich auf mein Weihnachtsspecial hier vorzubereiten, wollten natürlich auch einige Weihnachtsbücher gelesen werden. Judy Astley macht daher bei mir den Anfang und brachte mich mit Schuld war nur der Mistelzweig in Feiertags- und Backlaune.
Mit Die kleine Hummel Bommel feiert Weihnachten zog auch ein Kinderbuch bei uns ein. Und was für ein schönes!
Und da man ja wissen möchte, wie es dem Weihnachtsmann in seiner Kindheit erging, musste die Frage in Ein Junge namens Weihnacht geklärt werden. Mein ältester Sohn hat seitdem eine neue Lieblingsgeschichte 🙂

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Auch einige Kinderbücher haben wir gelesen, wie Piepst du ganz allein, kleine Maus? und Bist du ganz allein, kleine Giraffe? Beide sind zauberhafte Bücher für kleine Zuhörer. Witzig ging es bei den 13 wilde Weihnachtskerlen zu, die so allerlei anstellen und auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum sind. Und ein absolut wunderschönes, kindgerechtes Buch zur Weihnachtszeit findet man in Wunderbare Weihnachtswelt.

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Auch etwas auf die Ohren gab es im November. Endlich erschien der 4. und letzte Hörbuch-Teil von Tad Williams Shadowmarch-Reihe Das Herz. Dem Abschluss habe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet. Schade, dass die Reihe zuende ist, aber schön und unterhaltsam war der Weg. Auch gekocht haben wir im November, diesmal aus Nigel Slaters neuestem Werk Ein Jahr lang gut essen. Das Buch ist wirklich sehr inspirierend und umfangreich.
Kurzweilig und schön war die Kurzgeschichte Die kleine Feder. Sehr poetisch und märchenhaft.

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Sehr amüsant ging es in Anton hat kein Glück zu. Das Buch versprüht viel schwedischen Charme. Wer gerne Bücher ala Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand liest, wird sich hier gut aufgehoben fühlen.
Kontroverser war da Nussschale für mich. Literarisch kein schlechtes Buch, thematisch aber konnte es mich nicht auf allen Ebenen ansprechen. Ich bin da wohl zu empfindlich als Mutter.

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Und auch diese zwei Bücher wurden im November gelesen. Einmal die Biografie Da kommt noch was – Not Dead Yet von Phil Collins, die inhaltlich sehr interessant war, leider aber meiner Meinung nach zu schnell auf den Markt gebracht wurde, so dass es nicht ganz ausgereift wirkt und in der Ausgabe, die ich las, viele Übersetzungsverschreiber enthält. Das hat den Lesespaß schon eingetrübt.
Da hat mir Sophie und die Sibylle doch mehr zugesagt. Bei dem Buch brauchte ich zwar etwas, um in die Geschichte hineinzufinden, dafür wurde ich aber angenehm unterhalten. Zu beiden Romanen folgt die Rezension in Kürze.


Soviel also zu meinem Lesemonat November. Im Dezember, so viel kann ich schon verraten, werde ich nicht auf so viele Bücher kommen, da doch viele Termine anstanden, noch anstehen und somit nicht so viel Lesezeit zur Verfügung steht.

Ich hoffe, ihr hattet auch einen spannenden Lesemonat im November.

 

Vanessa

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