Rice, Jimmy & Tait, Laura: Alles, was vielleicht für immer ist

Rezension Laura Tait & Jimmy Rice – Alles, was vielleicht für immer ist

 

Klappentext:

Rebecca und Ben ergänzen sich perfekt: Er weint manchmal, wenn er kitschige Liebesfilme sieht. Ihre Augen tränen noch nicht mal beim Zwiebelschneiden. Während sie als Architektin Karriere macht, weiß er nicht so genau, was er mit seinem Leben anfangen möchte. Ihm fällt es leicht, mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Sie hasst Small Talk. Genau aus diesen Gründen sind die beiden das perfekte Paar. Nichts kann sie auseinanderbringen. Das glauben sie zumindest.
Wenn da nur nicht diese eine Sache wäre, die Ben Rebecca eigentlich noch hätte sagen müssen und die sie schließlich selbst herausfindet. Auf einmal sind die beiden gezwungen, alles zu hinterfragen, was sie je voneinander wussten …

Alles was vielleich für immer ist

Meinung:

Wer kennt nicht das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“? Denn auf Rebecca und Ben scheint diese Weisheit perfekt zu passen, ergänzen sie sich doch in allen Dingen, egal ob große oder kleine Angelegenheiten. Wo Rebecca rational und vorsichtig ist, ist Ben wagemutig und offen. So sorgt er dafür, dass Rebecca mehr aus sich herauskommt, und sie dafür, dass Ben auf dem Boden bleibt und nicht zu sehr abhebt. Doch können zwei so unterschiedliche Menschen miteinander glücklich werden? Als Rebecca an Bens Geburtstag mit einer Erkenntnis konfrontiert wird, wird die Liebe auf eine harte Probe gestellt, in dessen Verlauf sich zeigen muss, ob Rebecca und Ben wirklich das perfekte Paar sind, wie sie immer dachten.

Rebecca ist beleibe keine einfache Protagonistin. Sie ist ehrgeizig und eher verschlossen. Beziehungen gegenüber ist sie recht misstrauisch und sie kann verdammt stur sein. Das ist leider nicht immer angenehm im Handlungsverlauf und hat mich ein paar Nerven gekostet, wenn sie wieder so uneinsichtig war. Ben dagegen mochte ich total gerne und er hat mir manchmal richtig leidgetan, so wie Rebecca mit ihm umspringt. Auch die Nebenfiguren leiden unter Rebeccas Benehmen, sind ansonsten aber gut umgesetzt und geben den beiden Hauptfiguren einen guten Rahmen zum Agieren.

Der Einstieg in den Roman fiel mir unheimlich leicht und ich habe mit Spannung das Kennenlernen und die frische Beziehung zwischen Ben und Rebecca genossen. Doch nach und nach schlichen sich die ersten Längen in den Roman an. Gerade Rebecca hat mir mit ihrer sturen Art immer wieder Steine in den Weg gelegt und oft hätte ich mir gewünscht, sie wäre ein wenig offener. Doch sie ist nun mal wie sie ist, und so leidete ich im Verlauf der Geschichte mit Ben. Auch das sich der Handlungsverlauf anders entwickelte, als ich erwartet habe, hat mit dazu geführt, dass mir das weiterlesen immer schwerer fiel und meine Motivation nachließ. Doch ich habe durchgehalten, da ich doch wissen wollte, wie es mit den Zweien ausging. Das Ende ist schlüssig, wird aber nicht jeden Geschmack treffen.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Rebeccas und Bens Sicht. Dabei wechseln sich die Zwei kapitelweise ab. Die Kapitel selber sind angenehm lang. Der schwungvolle Start lässt aber nach einem Drittel leider nach und es kommt zu ein paar Längen im Roman. Auch der Handlungsverlauf entwickelte sich nicht nach meinem persönlichen Geschmack, habe ich doch etwas anderes erwartet. So war ich am Ende des Buchs recht froh, durch die Geschichte gekommen zu sein. An den Vorgänger Das Beste, das mir nie passiert ist, reicht dieser Roman leider nicht heran.

 

Fazit:

Alles, was vielleicht für immer ist startet stark, lässt aber leider im Handlungsverlauf etwas nach und konnte mich mit seiner Handlung nicht ganz so begeistern wie erhofft. Rebecca als Hauptfigur ist recht anstrengend und die Geschichte entwickelte sich anders, als erwartet. So war es alles in allem zwar kein schlechtes Buch, der Vorgänger aber hat mir besser gefallen.

Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

3 Punkte

 

Preis

Taschenbuch: 10,00 Euro
eBook: 8,99 Euro

 

Verlag: Dumont Buchverlage
ISBN: 978-3-8321-6374-7
Seitenzahl: 420
Übersetzer: Marion Herberg

Quelle: http://www.dumont-buchverlag.de/buch/tb-tait-rice-alles-was-vielleicht-9783832163747/

Vielen Dank an die Dumont Buchverlage für das Rezensionsexemplar.
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