Hannah, Kristin: Die Nachtigall

Rezension Kristin Hannah – Die Nachtigall

 

Klappentext:

Frankreich, 1939: Als ihr Mann einberufen wird und die Deutschen das Land besetzen, rücken die Schrecken des Krieges jeden Tag näher an Vianne und ihre kleine Tochter heran. Schon bald muss Vianne  gemeinsam mit  ihrer  jüdischen Freundin die schwerste Entscheidung fällen, die man einer Mutter abverlangen kann: ob man das eigene Kind fortgeben soll, um es zu retten.               Auf ihrer Flucht  vor den Deutschen begegnet Viannes Schwester unterdessen Gäeton, einem Kämpfer der Résistance. Isabell verliebt sich in ihn und beteiligt sich an einem waghalsigen  Unternehmen: Über den Pfad der Nachtigall führt sie abgeschossene Piloten der Alliierten  über die Pyrenäen. Doch schon bald erfahren die Deutschen von der Fluchtroute und setzen alles daran, sie aufzuspüren.

Die Nachtigall

Meinung:

Der Roman beginnt  mit dem Satz: In der Liebe finden wir heraus, wer wir sein wollen, im Krieg finden wir heraus, wer wir sind. In diesem Satz spiegelt sich das Grundthema des  gesamten Romans wieder. Die Erzählung beginnt im August 1939 in Frankreich. Vianne Mauriac lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem alten Landhaus in einem kleinen Ort im Tal der Loire.  Es ist ein ruhiges  und friedliches Leben mit kleineren Sorgen.  Nach dem frühen Tod ihrer Mutter wird sie von ihrem Vater mit der sehr viel jüngeren Schwester „abgeschoben“ und gründet selbst sehr früh eine Familie. Die Schwester Isabelle fühlt sich  sowohl von der  Mutter, als auch vom Vater und der Schwester verlassen. Sie  rebelliert wo sie nur kann. In keinem Internat hält sie es lange aus und der Vater und die Schwester sind mit ihrer Bockigkeit überfordert. Als der Krieg beginnt wird Viannes Mann ein-gezogen  und ihr Vater schickt Isabelle aus Paris zu ihrer Schwester. Es beginnt die Zeit des Krieges. Immer wieder wird die    Liebe in unterschiedlichster Art und Weise beleuchtet.      Viannes Vorstellungen wie die Liebe zu ihrem Mann, ihrer Tochter, Vater, Schwester aber auch Freundin sein soll. Isabelles Vorstellungen wie die Liebe zum Liebhaber,  dem Vater , der  Schwester oder Nichte sein soll. Und dann kommt der Krieg und die Vorstellungen  passen irgendwie nicht mehr. Sie wachsen über sich hinaus  und tun Dinge  die vielen Menschen das Leben retten,  aber auch ihr eigenes Leben  und das der geliebten Menschen in Gefahr  bringen. Der Klappentext ist meiner Meinung nach irreführend und nicht richtig. In diesem Buch geht es um Gefühle. Um Schuld ,Angst, Verbitterung , Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Liebe ,Trost, Trauer    und ganz viel Stärke und Kraft von Frauen ( um nur einige aufzuzählen). Die Tatsache, dass  die Deutschen von der Fluchtroute erfahren, ist nur ein kleiner Nebenschauplatz.

 

Fazit:

Ein Buch voller Emotionen. Von der ersten Seite an bin ich in die Erzählung eingetaucht und habe mitgefühlt und mitgelitten. Obwohl  die Greueltaten  des Krieges sehr eindrucksvoll beschrieben sind, werden sie nebensächlich, da der Mut, die Kraft und Willensstärke von Frauen in den Vordergrund treten. Dieses Buch ist unbedingt lesenswert.

Katharina

Preis

Gebunden: 19,99 Euro
eBook: 14,99

 

Verlag: Rütten & Loening
ISBN: 978-3-352-00885-6
Seitenzahl: 608
Übersetzer: Karolina Fell

Quelle: http://www.aufbau-verlag.de/index.php/die-nachtigall.html

Vielen Dank an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar.
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