Blogspecial – Ein Gefühl wie warmer Sommerregen – Lifeboat

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Hallo Ihr Lieben,

auf unserer Reise durch Wales erzähle ich euch heute ein wenig über die Organisation Lifeboats.

 

Lifeboat ist eine britische Wohltätigkeitsgesellschaft, die Leben auf dem Meer rettet. Gegründet wurde die Organisation bereits im Jahre 1824. Dabei sind natürlich vielfältige spannende Geschichten zusammen gekommen, die man auf der Homepage von Lifeboat in einer Timeline nachlesen kann. Aber auch vor Ort kann man sich die Zeitzeugen ansehen und in Dorset das Museum besuchen.

Gerade der erste Weltkrieg war sehr prägend für die Organisation. In der Zeit von 1914 bis 1918 führten sie 1808 Einsätze durch und retteten dadurch 5332 Menschen das Leben.

Aber auch heutzutage ist Lifeboat rund um Großbritannien und Irland nicht mehr wegzudenken:

Lifeboat

Wie man sieht, ist die Organisation an vielen wichtigen Orten vertreten.

Gerät ein Schiff in Seenot, sind die Einsatzkräfte schnell im Wasser. In der Regel benötigen die Helfer meist nicht mehr als 7 Minuten, bis das Lifeboat im Wasser ist.

Ein Gefühl wie warmer Sommerregen spielt im schönen Tenby und natürlich ist auch dort eine Lifeboat Station vertreten, in der unsere Heldin Alis ein zweites Zuhause gefunden hat. Diese Station wurde im Jahre 1852 von der Shipwrecked Fishermen and Mariners’ Royal Benevolent Society gegründet. 1862 bekamen sie das erste Bootshaus, im Jahre 1923 das erste motorisierte Boot. Im Laufe der Zeit kamen wurde die Station immer wieder erweitert und verbessert. Auch haben sie immer wieder viele Rückmeldungen und Danksagungen von geretteten Menschen erhalten, was zeigt, wie geschätzt der Einsatz der Menschen von Lifeboat ist. Die Tenby-Station und deren Mitglieder haben im Laufe der Zeit viele Auszeichnungen erhalten, darunter sogar eine von der Queen im Jahre 2004. Auf der Homepage der Station kann man, wenn man ein wenig in Englisch geübt ist, auch die bereits erfolgen Einsätze nachlesen, wo detailliert die Bedingungen des jeweiligen Einsatzs dokumentiert sind.

Die Standard-Ausrüstung ist eine gelbe wasserdichte Hose und Jacke, sowie gelbe Gummistiefel mit Stahlkapen. Außerdem trägt jeder an Bord einen Helm und eine Rettungsweste. Auf dem Boot selber sichern sich die Mitglieder immer mittels Karabinerhaken am Schiff, um die Gefahr selber von Bord zu gehen, einzudämmen.

Ein ungeschriebenes Gesetz ist unter den Lifeboat Leuten, dass bei Sturm und schlechtem Wetter nur ein Mann einer Familie mit rausgenommen wird. Das hat den Hintergrund, dass, sollte das Boot unerwartet verunglücken, die zurückgebliebene Familie nur ein Mitglied betrauern muss. Dieser Fall ist zwar heutzutage eher ungewöhnlich, doch sicher ist sicher.

Die Lifeboats sind so konzipiert, dass sie selbst in einem heftigen Sturm nicht kentern können und sich wieder aufrichten, sollte eine Welle das Boot kippen.

Sie gelangten aus dem Bootshaus, lagen nun im oberen Bereich der Rampe im Freien, mitten im Sturm, als schwebten sie in der Luft. Ihre Crew richtete draußen die Antennen auf, den Mast und die Radaranlagen, die nicht durchs Tor gepasst hätten. Für gewöhnlich kümmerten sie sich erst darum, wenn sie schon im Wasser und schon unterwegs waren, aber Alis wollte bei diesem Wetter jedes Mitglied hier unten angeschnallt sehen, ehe sie das „Bereit zum Start“ gab.

Im Moment sind zwei Boote in Tenby im Einsatz: Die Haydn Miller, ein Schiff der Klasse Tamar, und die Georgina Taylor, ein D Klasse Boot. Von diesen beiden Typen ist aber nur die Haydn Miller selbstaufrichtend, dafür beherbergt sie die Georgina Taylor.

Es ist wirklich beeindrucken, was diese Mitglieder zumeist ehrenamtlich leisten und gibt mir ein ruhiges Gefühl, sollte ich mal in Großbritannien auf hoher See unterwegs sein, dass da draußen jemand ist, der sich im Notfall darum kümmern wird, die Menschen heil an Land zu bringen.

 

Auf Youtube findet man übrigens jede Menge spannende Videos, die die Arbeit der Lifeboats eindrucksvoll schildern und die nicht nur Menschen aus dem Meer retten 😉

https://www.youtube.com/results?search_query=rnli+lifeboat+rescue


Alle Stationen unserer Rundreise in der Übersicht:

15.07.16: Bookwives
16.07.16: KaSas-Buchfinder
17.07.16: Vanessas Bücherecke
18.07.16: Magische Momente – Alys Bücherblog
21.07.16: Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs


Gewinnspiel:

Ihr habt die Chance, eine von drei Ausgaben “Ein Gefühl wie warmer Sommerregen” zu gewinnen. Jeden Tag könnt ihr mit einem Kommentar unter dem jeweiligen Blogtourbeitrag ein Los für unser Gewinnspiel sammeln. Es gibt natürlich kein richtig oder falsch. Wir interessieren uns einfach für eure Meinung. Eure Kommentare zählen bis einschließlich 20.07.2016, 23.59 Uhr.
Um am Gewinnspiel teilzunehmen möchte ich gerne von euch wissen, ob ihr selber auch in einer wohltätigen Organisation tätig seid (und wenn ja welche), schon einmal die Hilfe einer benötigt habt oder ähnliche Organisationen wie Lifeboat kennt. Ich bin schon gespannt auf eure Antworten 🙂
 
Ein Gefuehl wie warmer Sommerregen von Ella Simon
Das Kleingedruckte: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr solltet über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir das Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Für evtl. Verlust auf dem Postweg übernehmen wir keine Haftung. Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel erklärt ihr euch einverstanden, dass wir euren Namen für die Gewinner-Bekanntgabe auf unseren Blogs veröffentlichen dürfen. Ihr erklärt euch damit einverstanden, dass euer Name und eure Adressdaten an den Goldmann Verlag zur Übersendung des Gewinns weitergegeben werden. Nach der Gewinnerbekanntgabe habt ihr 48 Stunden Zeit, euch bei uns zu melden (bookwives [at] gmail.com), ansonsten müssen wir neu auslosen.
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15 Gedanken zu “Blogspecial – Ein Gefühl wie warmer Sommerregen – Lifeboat

  1. Hallo Vanessa!
    Das ist wieder ein interessante Blog-Beitrag! Als Österreicherin gibt es hier natürlich keine Organisation wie diese…wir haben ja kein Meer! Aber da ich nicht weit weg von der Donau wohne und es dort sehr oft große Überflutungen gibt, sind dort ebenfalls Menschen im Einsatz, vorwiegend das Bundesheer, die in Melk auch eine Kaserne haben und bereits auf Hochwassereinsätze spezialisiert sind.
    Ich selbst bin bei keiner Organisation dabei. Am Land, wo ich wohne, gibt es nur die Feuerwehr und die Rettung. Dafür aber auch eine große Nachbarschaftshilfe, falls jemand Hilfe benötigt. Die Feuerwehr ist eine Domäne der Männer und bei der Rettung wäre ich auch nicht hilfreich, da ich weder Spritzen geben noch zusehen kann, bzw. auch kein Blut sehen kann. Gott sei Dank hatte ich selbst noch nie Hilfe, außer von der Polizei und Rettung bei einem Unfall, nötig.
    Liebe Grüße
    Martina

  2. Hallo Vanessa,

    ein wunderbarer Beitrag. Habe nichts über diese Organisation bewusst und bin schwer beeindruckt. Ich bin in keiner Organisation tätig, aber meine Freundin hat beruflich mit einer Organisation zu tun, die sich mit Menschen beschäftigt, die in der Gesellschaft schlecht zu recht kommen (sei aus Krankheitsgründen oder Sonstigen). Ich unterstütze diese Organisation mit Buchspenden, denn diese Leute leben in WGs und bekommen sehr wenig Taschengeld. Ich hoffe, so eine kleine Hilfe zu sein.

    Wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Sonja

  3. Nein, ich bin weder in so einer Organisation noch habe ich – zum Glück – so eine Organisation nötig gehabt. Aber solche Orginasationen kenne ich sehr viele.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  4. Hallo Vanessa,
    danke für diesen interessanten Beitrag. Diese Organisation kannte ich noch nicht. Ich war bisher in keiner solchen Organisationen.
    LG
    Anni

  5. Hallo,
    danke für den interessanten Beitrag. Ich war ein paar Jahre bei der DLRG und danach habe ich mich für eine kleine Organisation, die Waisenkinder in Lateinamerika ein neues Zuhause gibt, engagiert, vorrangig mit Übersetzungen. Im Moment mache ich aktiv nichts mehr, spende nur noch Beiträge. Aber ich möchte mich schon wieder mal ehrenamitlich engagieren, weil das einfach ein schönes Gefühl ist und es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten.

    lg, Jutta

  6. Ein sehr schöner Beitrag, vielen Dank dafür. Ich bin in keiner solchen Organisation tätig und war zum Glück bisher auch noch nie auf Hilfe angewiesen. Dennoch danke ich all diesen Menschen, die sich für andere einsetzen und dabei manchmal sogar ihr eigenes Leben riskieren.

  7. Ich persönlich bin nicht in so einer Organisation und habe eine solche zum Glück noch nie benötigt. Aber ich sående jedes Jahr für die Wasserschutzverein bei uns am See.
    Liebe Grüsse,
    Sandra

  8. Huhu Vanessa,

    Danke für deinen interessanten Beitrag.

    Life Boat kannte ich bisher nicht, aber ich finde es immer bewundernswert, wenn sich Menschen für andere Menschen oder Tiere einsetzen, obwohl sie manches Mal ihr eigenes Leben damit aufs Spiel setzen. Diese Organisationen, ob Bergwacht, Sea Guide und auch die Rettungsschwimmer geben uns an allen möglichen Orten ein gewisses Gefühl von Sicherheit.
    Selbst musste ich noch keine Hilfe einer solchen Orga in Anspruch nehmen. Schnell auf Holz klopft, damit das auch so bleibt

    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

  9. Hallo ,

    vielen Dank für den interessanten Beitrag.
    Ich selber bin in keine wohltätigen Organisation tätig und
    habe zum Glück nicht benötig .

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt ( Stern44 )

  10. Hallo,

    ich habe zum Glück noch keine Hilfe einer Organisation gebraucht, finde es aber klasse, dass es solche gibt… ich bin beim WWF und wir haben ein Patenkind, aber richtig aktiv im Sinne einer Tätigkeit bin ich nicht…

    Lg

  11. Lifeboat kenne ich nicht und leider bin ich auch nicht in einer wohltätigen Organisation tätig, aber ich mache Ehrenamtlich was mit Kindern, zählt das 😉

    GLG Dana

  12. Mit dem Begriff Liveboat konnte ich nichts anfangen, aber ich fand den Bezug den du zu diesem Buch hergstellt hast, sehr interessant. Ich habe vor kurzem das Buch „Amber und ihr Esel“ von Julian Austwick gelesen, und hätte mich danach glatt entschließen können, eine Eselpatenschaft bei „The donkey sanctuary“ zu übernehmen. Mehr dazu auf meinem Bücherfüllhorn-Blog. Ansonsten bin ich ehrenamtlich tätig, ich verrate nur soviel – es hat mit Büchern zu tun.
    Liebe Grüße
    Tanja

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