Mills, Emma: Jane & Miss Tennyson

Rezension Emma Mills – Jane & Miss Tennyson

 

Klappentext:

Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat.

Jane & Miss Tennnyson

Meinung:

Eigentlich ist Devon mit ihrem bisherigen Leben zufrieden. In der Schule zeigt sie solide Leistungen, aber leider etwas wenig Ehrgeiz, was ihre Zukunft betrifft.  Doch dann nehmen ihre Eltern ihren Cousin Forster bei sich auf und Devon wird dank Foster dazu gezwungen, sich mit ihm zu beschäftigen. Dann taucht auch noch der Football-Star Ezra in ihrem Sportkurs auf und Devon muss sich auch mit ihm auseinander setzen. Dabei muss Devon nach und nach feststellen, dass der erste Eindruck täuschen kann und man sehr schnell über die eigenen Vorurteile stolpern kann.

Devon ist eine grundsätzlich sympathische Protagonistin, die aber anfangs natürlich ein wenig engstirnig erscheint was ihre Einstellungen und Vorstellungen anderer Menschen betrifft. Umso mehr Spaß macht es aber, ihren Weg hier zu verfolgen und mitzuerleben, wie sie ihre Vorurteile nach und nach über den Haufen werfen muss. Auch Forster mochte ich sehr gerne, der mit seiner leicht spleenigen, aber sehr liebenswerten Art die Herzen seiner Mitmenschen erobert. Und dann ist da natürlich noch der etwas schweigsame Ezra, der mit seiner meist ruhigen, zurückhaltenden Art nicht nur Forster erdet, sondern auch Devon nach und nach beeindruckt. Insgesamt konnten mich die Figuren im Buch alle von sich überzeugen, egal ob Haupt- oder Nebenfigur.

Emma Mills lässt in diesem Roman ihre Heldin einiges durchmachen, vor allem auf der emotionalen Ebene. Dabei rutscht sie nicht ins Kitschige ab, was mir sehr gut gefallen hat. Einfühlsam, stellenweise witzig und mit vielen Erkenntnissen lernt Devon hier mehr über sich und ihre Mitmenschen, aber auch, was ihr wichtig im Leben ist und wie man eine Perspektive für seine Zukunft findet. Die Umsetzung des Themas ist wirklich gut gelungen und sprachlich konnte die Autorin mich hier absolut einfangen. Es ist sehr schön zu lesen, dass sich nicht jeder Mensch in eine Schublade stecken lassen kann und Emma Mills nimmt die gängigen Highschool-Klischees altersgerecht unter die Lupe. Devon erzählt ihre Geschichte in der Ich-Perspektive, die Kapitel sind zumeist recht kurz gehalten. Trotz der eher ruhigen Erzählweise kommt im Roman keine Langeweile auf und dass hier die Liebesgeschichte nicht so stark im Vordergrund steht, sondern mehr wie ein Bonus daher kommt, macht das Buch noch reizvoller.

Vielen Dank an den Königskinder Verlag / Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit:

Eine schöne Variante des Themas „Stolz und Vorteil“, hier jugendlich und modern umgesetzt. Devon, Foster und Ezra waren wundervolle Protagonisten, deren Geschichte ich sehr gerne verfolgt habe. Ein tolles Buch.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

4,5 Punkte

 

Quelle: https://www.carlsen.de/hardcover/jane-miss-tennyson/71910

 

Preis

Gebunden: 18,99 Euro
eBook: 12,99 Euro

 

Verlag: Königskinder Verlag
ISBN: 978-3-551-56025-4
Seitenzahl: 480
Übersetzer: Katharina Distelmeier

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