Dakota, Kate: Das Flüstern der Feder (Prescott-Saga 4)

Rezension Kate Dakota – Das Flüstern der Feder (Prescott-Saga 4)

 

Inhalt aus dem Klappentext:

Die Prescotts verbringen einen Winterurlaub in ihrem Ferienhaus auf Cape Cod in Massachusetts. Hinter ihnen allen liegen ereignisreiche Monate, Momente voll des Glücks, aber auch des großen Leids, das sie noch verkraften müssen. Und auch die Gegenwart hält für die Urlauber genügend Probleme bereit.

Wird die unbeliebte Anabel die einmalige Chance nutzen, die die Familie ihres Exmannes James ihr gibt, oder werden die Wunden der Vergangenheit erneut aufbrechen und die Hoffnung auf eine dauerhafte Versöhnung zunichtemachen? Bedroht ihre Anwesenheit nicht sogar die junge Liebe zwischen James und Amy?

Und dann gibt es da noch ein Familiengeheimnis, über das seit einhundertfünfzig Jahren mit Argusaugen gewacht wird und das unter keinen Umständen gelüftet werden darf. Ist es wirklich sicher in diesen Tagen …?

Das Flüstern der Feder

Meinung:

Achtung: 4. Teil einer Serie. Spoilergefahr!

Viel zu lange blieb der letzte Teil der Precott-Saga ungelesen auf meinem Reader. Zeitmangel und Termine haben das Buch leider aus meinem Fokus gerückt, nun aber bin ich endlich zu den Prescotts zurückgekehrt und habe jede Leseminute genossen.

Diesmal erfahren wir mehr über die legendären Vorfahren der Prescotts, von denen wir in den Vorgängerromanen schon einige Schnipsel und Andeutungen aufgeschnappt haben. Aber auch die Gegenwart bleibt nicht unbeachtet, denn in der Familie gibt es noch ein bisschen was aufzuarbeiten. Da wäre z. B. der Verlust der geliebten Mutter und Großmutter. Sylvia trauert sehr um ihre Mutter, wie gut das Wills sie nicht hängen lässt und sein Bestes versucht, sie aufzubauen. Außerdem steht noch die eine oder andere Hochzeit aus und Anabel und James Vergangenheit muss ebenfalls noch aufgearbeitet werden. Man merkt, langweilig wird es also nicht 😉

Die Protagonisten sind wieder einmal typische Prescotts: laut, quirlig und rotzfrech, zuweilen auch etwas vorlaut, aber letztendlich immer liebenswert zueinander. Manchmal ging mir ihr Gefrotzel ein wenig auf die Nerven, aber so sind sie halt und so habe ich sie doch letztendlich alle ins Herz geschlossen. Die Figurenentwicklung hat mir gut gefallen, auch wenn ich es Schade fand, dass ich über Russel nicht so viel erfahren habe. Ich habe das Gefühl, dass da noch einiges zu erzählen wäre. Aber vielleicht bekommt er sein Happy End ja noch in einem Spin-Off?

Kapitelweise wechselt die Autorin zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Im aktuellen Geschehen kommen viele Protagonisten zu Wort und schildern ihre Sicht der Geschichte in der dritten Person. Die Vergangenheit wird in der Ich-Perspektive erzählt und zwar vom legendären William Prescott dem 1. Nach und nach wird so die Geschichte der Firmengründung, des Schiffunglücks und der Liebe zu seiner Ella offenbart. Und natürlich wird auch das Geheimnis um diese gelüftet. Dabei schafft Kate Dakota es wieder sehr gut die Spannung hoch zu halten. Ich hatte schon die eine oder andere Vermutung aus dem dritten Band, die sich hier bestätigt hat. Die Erklärung ist aber wieder einmal sehr schön und schlüssig. Und wer es bis zum Nachwort schafft, wird darüber hinaus auch noch mit den echten Fakten belohnt, wo die Autorin erklärt, an welchen Stellen sie sich an die Geschichte hält und wo die Fiktion im Roman anfängt. Kate Dakota hat wirklich ein Händchen dafür geschichtliche Daten auszuarbeiten, ohne dass sie Langweilen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und dank des schönen Schreibstils fliegen sie Seiten förmlich dahin.

Wer sich an Teil 4 der Saga begibt, sollte unbedingt die Vorgänger kennen, andernfalls würde er sich den Lesespaß nehmen und sich von Figuren und Andeutungen verwirren lassen. Der Roman führt alles losen Ende konsequent zuende, so dass alle wichtigen Fragen geklärt werden und man die Saga mit einem guten Gefühl und mit liebevollen Erinnerungen beendet.

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit:

Kate Dakotas Prescott-Saga gebührt definitiv mehr Aufmerksamkeit, denn die Bücher sind richtige kleine Juwelen. Liebevolle Figuren, eine interessante Familiengeschichte und wirklich gut recherchierte historische Aspekte machen die Reihe zu etwas Besonderem. Ich hatte viel Freude beim letzten Band und fast nichts zu meckern 😉 Wer gerne Familiengeschichten und -sagas liest, sollte wirklich einen Blick riskieren!

Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

 

Quelle: http://www.kate-dakota.de/meine-b%C3%BCcher/

 

Preis

Taschenbuch: 12,99 Euro

eBook: 3,99 Euro

 

ISBN: 978-1512124873

Seitenzahl: 450

 

Die Serie im Überblick:

Die Tiefe einer Seele

Erins bunte Steine

Die letzte Rose

Das Flüstern der Feder

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3 Gedanken zu “Dakota, Kate: Das Flüstern der Feder (Prescott-Saga 4)

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