Hoover, Colleen: Love and Confess

Rezension Colleen Hoover – Love and Confess

 

Inhalt aus dem Klappentext:

Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anonymen Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen – vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichtenanderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist . . .

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Meinung:

Wer schon mal etwas von Colleen Hoover gelesen hat weiß, dass ihren Büchern immer eine ernste Thematik anhaftet und ihre Protagonisten es nicht leicht haben. Auch Auburn und Owen, die beiden Hauptfiguren, machen schwere Zeiten in diesem Roman durch. Auburn verlor bereits mit 15 ihre große Liebe. Nun, 6 Jahre später, hat es sie wieder nach Dallas gezogen, an den Ort wo sie ihn verloren hat. Sorgen und Ängste begleiten sie, doch sie kann und will sich niemanden anvertrauen. Auch der Maler Owen trägt sein Päckchen mit sich und als er Auburn begegnet trifft es ihn mit aller Wucht. Schnell spüren beide, dass da mehr zwischen ihnen ist, aber die Umstände sind ihnen und ihrer aufkeimenden Liebe nicht gewogen. Außerdem ist Auburn für Owen keine Unbekannte, denn er hat sie schon gesehen, auch wenn sie ihn nicht kennt.

Auburn und Owen sind typische Colleen Hoover Charaktere. Beide sind jung, haben etwas sehr Schlimmes in ihrer Vergangenheit durchmachen müssen, sind aber immer noch nette und sympathische Menschen, denen das Leben einfach nur schlecht mitgespielt hat. Ich mochte beide recht gern, auch wenn Owen mir stellenweise etwas zu weich vorkam. Die Nebenfiguren blieben aber etwas blass und hätten ein wenig mehr Tiefe vertragen können.

Die Geschichte ist alles in allem wirklich nett, hat mich aber ehrlich gesagt kaum überraschen können, da ich mit diesem, bzw. einem ähnlichen Handlungsverlauf gerechnet habe. Auf Auburns „Geheimnis“ bin ich schnell gekommen, bei Owen dagegen hat es etwas länger gedauert, der große „Schockmoment“, wie ich ihn noch bei Hope Forever hatte, blieb aber aus. Der Roman ist in seiner Grundstimmung etwas düsterer als die anderen Werke von Colleen Hoover. Ihr Schreibstil ist aber wie gewohnt flüssig und eingängig und die Geschichte las sich quasi in einem Rutsch durch. Den Spannungsbogen kann Colleen Hoover mühelos bis zum Ende hin halten. Außerdem lohnt sich bei diesem Buch ein Blick in die Innenseiten des Umschlags, denn dort findet man viele tolle Bilder, die in diesem Roman thematisiert werden. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Dabei wechseln sich Auburn und Owen ab. So ergibt sich nach und nach ein Gesamtbild über den Handlungsstrang. Sehr gut gefallen hat mir übrigens, dass dieser Roman ein Stand-Alone ist, und keine Fortsetzung geplant ist.

 

Fazit:

Love und Confess ist definitiv kein schlechtes Buch, aber leider etwas vorhersehbar, wenn man schon mehrere Bücher aus diesem Genre kennt. Die Protagonisten sind nett und sympathisch, ihre Liebesgeschichte rüht ans Herz, reicht aber nicht an die Vorgänger ran.

Von mir gibt es ganz knapp 4 von 5 Punkten.

 

Quelle: http://www.dtv-dasjungebuch.de/buecher/love_and_confess_74012.html

 

Preis

Klappenbroschur: 12,95 Euro

eBook: 10,99 Euro

 

ISBN: 978-3-423-74012-8

Seitenzahl: 400

Übersetzer: Katarina Ganslandt

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5 Gedanken zu “Hoover, Colleen: Love and Confess

  1. Hm. Iwie hab ich schön langsam das Gefühl, dass das Buch für Leser, die CoHo ganz gern mögen, leicht enttäuschend ist?!

  2. Hey Vanessa 🙂

    mir hat „Love and Confess“ ein wenig besser gefallen wie dir. Ich habe bisher aber auch nur „Weil ich Layken liebe“ gelesen und kann daher natürlich schwer Vergleiche zu ihren anderen Büchern ziehen. Auf jeden Fall, sollte ich mir dann wohl mal „Hope Forever“ anschauen 😉 Deine Rezension gefällt mir sehr!

    Liebe Grüße,
    Tati

    • Mach das, Tati. Hope Forever fand ich wirklich toll 🙂
      Vielleicht habe ich aber auch schon zu viele Bücher aus diesem Genre gelesen, weshalb es bei mir schlechter abgeschnitten hat.
      Liebe Grüße, Vanessa

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