Singh, Nalini: Scherben der Hoffnung

Rezension Nalini Singh – Scherben der Hoffnung

 

Inhalt aus dem Klappentext:

Mit pochendem Schädel und seiner mentalen Kräfte beraubt, erwacht der Pfeilgardist Aden in einer finsteren Zelle. Allein der Versuch, mit dem Medialnet Kontakt aufzunehmen, verursacht unerträgliche Schmerzen. Seine Entführer haben auch Zaira in ihre Gewalt gebracht, eine seiner erfahrensten Kommandantinnen und die Frau, der sich Aden seit seiner Kindheit am meisten verbunden fühlt. Gemeinsam gelingt den beiden die Flucht, doch sie finden sich verletzt und orientierungslos in einer unwirtlichen Landschaft fernab der Zivilisation wieder. Auch wenn Zairas
Kräfte schwinden, kommt Aufgeben für Aden nicht in Frage. Denn seine Feinde haben es nicht nur auf ihn, sondern auf die Vernichtung der gesamten Pfeilgarde abgesehen, und als deren Anführer ist er fest entschlossen, diejenigen zu retten, die unter seinem Schutz stehen …

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Meinung:

Achtung: Teil einer Serie! Spoilergefahr!

Auch im nunmehr 14. Teil der Psy/Challening Serie von Nalini Singh gehen der Autorin die Ideen nicht aus. Diesmal widmet sich die Geschichte dem Anführer der Pfeilgarde, Aden. Dieser wurde, zusammen mit seiner Kommandantin Zaira, von einer unbekannten Gruppe entführt. Ihnen gelingt zwar die Flucht, aber sie sind schwer angeschlagen und ihrer medialen Kräfte beraubt. Mit Hilfe des RainFire-Gestaltwandlerrudels kommen die Zwei wieder auf die Beine und auf die Spur einer globalen Verschwörung. Doch ihre Gegner sind geschickt und ihnen scheinbar immer einen Schritt voraus.

Auf Adens Geschichte habe ich mich schon länger gefreut. Gerade die Pfeilgardisten finde ich sehr spannend und mehr über deren Hintergründe zu erfahren hat mich richtig gefreut. Aden ist sehr sympathisch und wirkt, im Gegensatz zu seiner ihm zugedachten Partnerin, sehr menschlich und nah. Zaira dagegen ist anfangs noch sehr kühl und es dauert ein wenig, bis man mit ihr warm wird. Aber das gehört zu ihrer Persönlichkeit und ist daher für mich vollkommen in Ordnung. Auch das Wiedersehen mit altbekannten Figuren war wieder toll und hat leicht nostalgische Gefühle bei mir geweckt, schließlich verfolge ich diese Serie bereits einige Jahre.

Ich mag Nalini Singhs Schreibstil unheimlich gerne. Wieder einmal hat die Autorin es geschafft, dass ich an ihrem Buch hängen blieb, auch wenn die Handlung an vereinzelten Stellen etwas langatmig wurde. Aber sie nimmt sich Zeit, ihre Figuren sich entwickeln zu lassen, liefert Erklärungen und Vorgehensweisen ab. Besonders da die Medialengesellschaft im Umbruch ist, entsteht viel Lern- und Erklärungsbedarf, um aus den gemachten Fehlern zu lernen und neue Muster einzuführen. Das hat Nalini Singh gut umgesetzt. Erzählt wird der Roman in der dritten Person, der Blickwinkel bleibt dabei hauptsächlich auf Aden und Zaira gerichtet, aber auch andere Protagonisten lassen uns an ihrem Blickwinkel auf die Handlung teilhaben.

Die Geschichte ist wieder einmal spannend und ich staune, woher die Autorin all ihre Ideen bringt. Bei 14 Teilen kann da natürlich schon mal Luft raus sein, da Nalini Singh aber konsequent Handlungsstränge beendet und gekonnt neue einfügt, wird die Reihe einfach nicht langweilig. Und mit der Einführung des neuen Gegners hat sie jetzt wieder viel Platz für viele neue Pärchen und Figuren geschaffen. Dementsprechend bin ich schon gespannt, wie es weiter gehen wird, denn zum Ende von Scherben der Hoffnung bleiben noch viele Fragen zu klären.

 

Fazit:

Auch wenn es der bereits 14. Band der Psy/Changeling Reihe ist, langweilig wird mir die Serie von Nalini Singh nicht. Auch hier hat sie wieder ein schönes Pärchen gefunden, dessen Chemie stimmt. Außerdem ist die Handlung spannend und durch das Einführen eines neuen Handlungsstrangs bleibt man gerne an der Serie dran.

Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

 

Quelle: http://www.egmont-lyx.de/buch/scherben-der-hoffnung/:

 

Preis

Taschenbuch: 9,99 Euro

eBook: 8,99 Euro

 

 

ISBN: 978-3-8025-9708-4

Seitenzahl: 672

Übersetzer: Patricia Woitynek

 

Die Serie im Überblick:

Leopardenblut
Jäger der Nacht
Eisige Umarmung
Im Feuer der Nacht
Gefangener der Sinne
Sengende Nähe
Ruf der Vergangenheit
Fesseln der Erinnerung
Wilde Glut
Lockruf des Verlangens
Einsame Spur
Geheimnisvolle Berührung
Pfade im Nebel

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2 Gedanken zu “Singh, Nalini: Scherben der Hoffnung

  1. Ich liebe diese Autorin. Kennst du auch ihre „Engelskuss“ – Reihe. Super Schreibstil und, wie du erwähnt hast, originelle Ideen. Leider hänge ich noch bei Pfade im Nebel fest (verfluchte Zeit). Danke für deine Rezi. Damit komme ich über die Runden bis es endlich bei mir soweit ist 🙂
    LG Kaddes

    • Ja, ich habe fast alles von ihr gelesen. Auch die Engelserie mag ich unheimlich gerne.
      Freut mich, wenn ich deine Vorfreude schüren konnte 😉 Ich wünsche dir auf jeden Fall noch viel Spaß mit Pfade im Nebel. Sieh es positiv, so hast du länger was von der Geschichte 😀
      LG, Vanessa

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