McLain, Paula: Lady Africa

Rezension Paula McLain – Lady Africa

 

Inhalt aus dem Klappentext:

Die Frau, die den Himmel bezwang:

Aufgewachsen als Tochter eines Lords im afrikanischen Busch, interessiert sich die junge Beryl nicht für Seidenkleider und Etikette. Dafür ist sie stark und mutig wie ein Kipsigis-Junge und hat von ihrem Vater alles über Rassepferde gelernt. Doch im britischen Protektorat – dem späteren Kenia – der vorigen Jahrhundertwende ist kein Platz für solch ein ungezähmtes Mädchen. Bis sie in Karen Blixen eine Seelenverwandte findet – und in deren Geliebtem, dem Flieger und Großwildjäger Denys Finch Hutton, das Abenteuer ihres Lebens.

Die Autorin des internationalen Bestsellers „Madame Hemingway“ erzählt in diesem großen Afrika-Epos die wahre Geschichte der Flugpionierin Beryl Markham, die als erste Frau den Atlantik überquerte.

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Meinung:

Biopics finde ich unheimlich spannend und als ich „Lady Africa“ in der Verlagsvorschau entdeckte, stand mein Entschluss schnell fest, dass ich dieses Buch lesen wollte. Das vielgelobte Buch „Madame Hemingway“ der Autorin kannte ich zwar noch nicht, hatte aber schon viel positives Feedback dazu gelesen und gehört.

Der Einstieg in die Geschichte ist schnell erfolgt und wir begleiten Beryl durch die Anfangsjahre ihres Lebens. In England geboren und in Afrika aufgewachsen, durchläuft Beryl eine Kindheit, in der ihre Mutter fehlt und sie mit ihrem Vater allein in Afrika bleibt. Die Mutter hält nichts auf der Farm und den kleinen Bruder nimmt sie direkt mit. Somit fehlt Beryl ein wichtiger Bestandteil in ihrer Kindheit, der sie auch im späteren Leben immer prägen wird. Beryl wächst relativ frei und sehr naturnah auf, ihr Vater ist ihr zwar liebevoll zugeneigt, kann und will sich aber nicht mit ihrer Erziehung befassen. Dafür lernt Beryl viel über Rennpferde und Dressur, was sie ihr Leben lang fortführen wird. Überhaupt ist diese prägende Kindheit der Grundstein für ihr bewegtes Leben. Viele Höhen und Tiefen begleiten sie bis sie zur Fliegerei kommt, welches sie letztendlich berühmt macht.

Beryl ist eine Frau, die mir zwar nicht immer sympathisch war, aber deren Beweggründe immer nachvollziehbar sind. Paula McLain hat es ganz toll geschafft, diese Frau authentisch rüber zu bringen und ich habe mit ihr gelitten und mitgefiebert. Auch die Nebenfiguren sind spannend skizziert und runden die Geschichte gut ab. Dabei trifft man auf einige bekannte historische Figuren. Wer den Film „Jenseits von Afrika“ kennt, wird hier einige Personen wiedertreffen.

Überhaupt hat die Autorin einen sehr fesselnden Schreibstil. Paula McLain hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten in der Geschichte auf, kann aber plastisch schildern und so ein lebendiges Bild von Beryl und Afrika schaffen. Ein klein wenig Schade fand ich, dass die Fliegerei, für die Beryl ja bekannt wird, nur einen winzig kleinen Part in der Geschichte eingenommen hat. Ansonsten war es einfach faszinierend, Beryls Lebensweg zu verfolgen. Erzählt wird das Buch aus der Ich-Perspektive und als Leser erfährt man alles aus Beryls Sicht. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und der flüssige Schreibstil macht das Buch zu einem richtigen Pageturner. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und im Nachwort erfährt man noch wichtige Eckdaten rund um Beryl und Kenia.

Vielen Dank an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit:

Mein Ausflug in Beryls Geschichte war faszinierend und spannend. Paula McLain hat hier ein tolles Bild über eine sehr interessante Frau geschrieben, die viel im Leben durchmachen musste und doch Erstaunliches vollbracht hat.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten

 

Quelle: http://www.aufbau-verlag.de/index.php/lady-africa.html

 

Preis

Gebunden: 19,95 Euro

eBook: 15,99 Euro

 

ISBN: 978-3-351-03619-5

Seitenzahl: 464

Übersetzer: Yasemin Dinçer

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