Aldin, Lisa: Jungs to go

Rezension Lisa Aldin – Jungs to go

 

Inhalt aus dem Klappentext:

Mädchen sind einfach nicht so Toni Valentines Ding. In ihrer alten Jungs-Clique fühlt sich die Siebzehnjährige viel wohler als in der Gesellschaft ihrer sorgfältig gestylten neuen Klassenkameradinnen der exklusiven Mädchenschule. Außerdem versteht sie Jungs viel besser. Als eine ihrer Mitschülerinnen Liebeskummer hat, weiß sie sofort: Man muss den Treulosen eifersüchtig machen! Und Kerle dafür hat Toni ja praktischerweise an der Hand. Kurz entschlossen vermietet sie einen ihrer Jungsfreunde zum einmaligen Date. Der Plan wird ein voller Erfolg – und Toni kurz darauf Inhaberin einer gefragten Schein-Date-Agentur. Bis sie sich selbst verliebt und damit nicht nur ihre Geschäftsidee, sondern auch ihren Seelenfrieden ernsthaft gefährdet …

Jungs to go von Lisa Aldin

Meinung:

„Jungs to go“ klang vom Klappentext her nach einer leichten, unterhaltsamen Lektüre und genau das habe ich hier auch bekommen.

Toni ist seit ihrer Kindheit eigentlich immer nur mit ihren Jungs unterwegs und für Streiche gerne zu haben. Leider geht ihr letzter Streich ziemlich in die Hose und die Konsequenzen daraus sind hart für Toni: sie muss auf eine reine Mädchenschule wechseln. Toni hat Angst, den Kontakt zu ihren Freunden zu verlieren, denn alle scheinen plötzlich keine Zeit mehr für sie zu haben. Als ihre Klassenkameradin Emma Toni um Hilfe bittet, ihr ein Pseudo-Date zu besorgen, sieht Toni eine Geschäftsidee dahinter. Alibi-Jungs zum Ausleihen um Ex-Freunde eifersüchtig zu machen oder Familienmitglieder friedlich zu stimmen. Schnell sind Tonis Jungs auch dabei, doch ganz ohne Gefühle kommen alle Beteiligten nicht davon. Denn schneller als es Toni liebt ist, muss sie sich mit ihren eigenen Gefühlen, ihrer Familie und ihren Freunden auseinander setzen.

Toni, die eigentlich Tonya heißt, ist ein richtiger Kumpeltyp. Dadurch, dass sie in einer reinen Jungennachbarschaft aufgewachsen ist, hat sie mit Mädchen und Mädchenkram wenig am Hut. Sie liebt Abenteuer und Mysteriöses. Den Bigfoot suchen gehen? Klar, Toni ist dabei. Und so ist es kein Wunder, dass sie sich gerne mit den Jung auch auf Monster- und Ungeheuersuche begibt. Ihr Vater ist nicht mehr am Leben und mit ihrem Stiefvater hat sie ein merkwürdiges Verhältnis. Toni lenkt lieber von sich ab, als etwas darüber preis zu geben, was in ihr vorgeht. Ich mochte sie eigentlich sehr gerne, auch wenn sie anfangs etwas burschikos wirkt. Aber auch ihre Freunde mochte ich recht gerne, obwohl mir Cowboy und Ollie stellenweise etwas zu blass blieben.

Lisa Aldin schlägt in diesem Buch einen lockeren und leichten Ton an, der sich schön flüssig und eingängig lesen lässt. Aus Tonis Sicht in der Ich-Perspektive lernen wir sie besser kennen und verfolgen die Ereignisse im Buch. Dabei spricht Lisa Aldin hier auch ernste Themen an, wie Trauerbewältigung und Zukunftsängste. Natürlich spielt auch die Liebe in diesem Buch eine Rolle und man darf hier mit Toni mitfiebern, ob sie ihr Happy End bekommt 🙂 Die Kapitel sind in einer angenehmen Länge und man liest sich zügig durch das Buch durch. Langeweile kommt beim Lesen eigentlich keine auf.

Vielen Dank an den Heyne.fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit:

„Jungs to go“ ist ein wirklich unterhaltsamer Roman über das Erwachsen werden, über Veränderungen im Leben und über die erste große Liebe. Ich hatte viel Spaß beim Lesen. Wer Bücher von Simone Elkeles oder Kody Keplinger gerne liest, wird auch diesen Roman mögen.

Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

 

Quelle: http://www.randomhouse.de/Paperback/Jungs-to-go-Roman/Lisa-Aldin/e461366.rhd

 

Preis

Klappenbroschur: 12,99 Euro

eBook: 9,99 Euro

 

ISBN: 978-3-453-26992-7

Seitenzahl: 368

Übersetzer: Bettina Spangler

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