Sloan, Robin: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Rezension Robin Sloan – Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Inhalt:

Als Clay Jannon seinen Job als Webdesigner verliert, meldet er sich auf eine Stellenanzeige hin bei Mr. Penumbra, der in San Francisco eine alte, verstaubte Buchhandlung betreibt, die rund um die Uhr geöffnet ist. Clay übernimmt die Nachtschicht, und bald ist ihm klar, dass hier irgendetwas nicht stimmt: Die Kunden kaufen nichts, sondern leihen die Bücher nur aus, drei Stockwerke hohe Regale beherbergen riesige Folianten, die keine Texte beinhalten, sondern nur ellenlange Reihen aus Buchstaben. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Mit der Unterstützung seiner Freundin Kat und seines ältesten Kumpels Neel, sowie der Weisheit von Mr. Penumbra, macht sich Clay daran, dieses Geheimnis zu lüften. Ein Geheimnis, das bis in die Anfangszeiten des Buchdrucks zurückreicht.

Die Sonderbare Buchhandlung des Mr Penumbra

Meinung:

Bei diesem Buch kann ich auch nicht mehr so ganz sagen, wie ich darauf aufmerksam geworden bin. Irgendwann stand es auf meiner Wunschliste und dank dem neuen Blogger-Portal von Randomhouse durfte dieses Rezensionsexemplar bei mir einziehen.

Schnell hatte ich den Einstieg in dieses wundervolle Buch gefunden. Clay Jannon erzählt uns, wie er zu seiner Stelle in Penumbras Buchhandlung kommt und wie er dort auf einige sehr seltsame und skurrile Personen trifft. Denn die wenigsten Kunden kaufen bei Penumbra Bücher, sondern leihen diese nur aus. Dabei scheinen sie einem gewissen Schema zu folgen. Clays Neugier ist geweckt und so fängt er an, das Verhalten und die Muster der Kunden zu analysieren. Seine Programmierfähigkeiten und seine Freunde helfen ihm dabei sehr. Auch seine neue Freundin Kat, die bei Google arbeitet, erweist sich als äußerst hilfreich. Nach und nach kommt Clay dabei einem sehr alten Geheimnis auf die Spur, das ihn von San Francisco nach New York und wieder zurück führt.

Clay ist ein wirklich sympathischer Charakter. Seine neugierige und nette Art hat mir direkt von der ersten Seite an gefallen. Auch Mr. Penumbra mochte ich wirklich gerne, auch wenn ihm bis zum Schluss hin immer etwas Mysteriöses umgibt. Kat dagegen war mir zu nerdig und anstrengend, aber man muss ja nicht jeden Charakter lieben 🙂 Robin Sloan hat es auf jeden Fall geschafft, jeder seiner Figuren etwas Besonderes und Eigenes zu verleihen.

Dieses Buch besticht vor allem mit seiner Detailtreue und seinem Ideenreichtum. Es ist eine Hommage an das gedruckte Buch und Schriftzeichen aber auch an moderne Medien und das Internet. Der Autor zeigt dabei wundervoll auf, wie schön diese beiden Bereiche eine Symbiose bilden können, sich gegenseitig ergänzen und den Menschen bereichern können. Die bildliche Sprache lässt dabei ein sehr explizites Bild vor Augen erscheinen, so dass man sich die Umgebung und seine Menschen sehr gut vorstellen kann.

Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive und Clay nimmt uns mit auf seiner abenteuerlichen Suche nach dem Geheimnis um Penumbras Buchhandlung.

Vielen Dank an den Blessing Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

Fazit:

Ein wirklich unterhaltsames Buch über die Magie der Bücher im Einklang mit den modernen Medien.

Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

 

Quelle: http://www.randomhouse.de/Buch/Die-sonderbare-Buchhandlung-des-Mr-Penumbra/Robin-Sloan/e399038.rhd

 

Preis

Gebunden: 19,99 Euro

eBook: 15,99 Euro

 

ISBN: 978-3-89667-480-7

Seitenzahl: 352

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