Summers, Lynn: Brennendes Verlangen

Rezension Lynn Summers – Brennendes Verlangen

Inhalt:

Eigentlich dachte Maya, nichts könnte sie so schnell aus der Bahn werfen. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als ihre Chefredakteurin sie bittet, einen der einflussreichsten Bauunternehmer Londons zu interviewen. Zunächst glaubt Maya an einen Scherz, da sie als Modejournalistin mit der Baubranche so gar nichts am Hut hat. Dann begegnet sie jedoch Julian, dem gleichermaßen charmanten wie auch attraktiven Sohn des Firmeninhabers, und ihre anfänglichen Bedenken erscheinen ihr mit einem Mal vollkommen belanglos. Wäre da nicht die ganz unerhebliche Tatsache, dass Julian bereits vergeben ist. Dennoch ist Maya machtlos gegen ihre Gefühle. Ein wahrhaft aussichtsloses Unterfangen? Und welches Ziel verfolgt Jayden, Julians Bruder, in dessen Phantasie Maya eine entscheidende Rolle zu spielen scheint?

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Meinung:

Ich bin durch einige Rezensionen von anderen Bloggern auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe es mir deshalb vor kurzem zugelegt. Leider kann ich die Euphorie der anderen Leser nicht so ganz teilen.

Die Protagonisten waren ganz nett, aber insgesamt nicht ganz so mein Fall. Maya hat mich mit ihrer Art und Weise ab und zu generv,t aber Julian war für mich ein Idiot, so wie er an die ganze Angelegenheit heran gegangen ist. Dass Maya sich anfangs gegen die Anziehungskraft zu Julian wehrt, konnte ich gut nachvollziehen. Schließlich gab es ja da noch die Verlobte und das verstieß gegen Maya’s Moralvorstellungen. Das hat mir wirklich gut gefallen. Weniger gefallen hat mir aber, wie schnell Maya sich immer wieder von Julian umstimmen ließ. Dieses hin und her bei den beiden hat mich stark gestört. Aber schlimmer als Maya fand ich Julian. Der Mann, der ein Unternehmen leitet, ist nicht in der Lage, ordentlich Stellung zu beziehen. Er verliebt sich in Maya und kann die Sache mit seiner Verlobten nicht von Anfang an ordenlich klären? Wieso ist er nicht in der Lage, sich richtig mit Maya auszusprechen? Das empfand ich als sehr unlogisch und störend. Julian konnte dadurch nur wenig Sympathiepunke bei mir gewinnen. Auch dass er seinem Bruder so viel durchgehen lässt habe ich nicht verstanden. Vielleicht wird das ja im zweiten Teil geklärt…

Gestört haben mich auch die Sex-Szenen. Dort wird sich zum Orgasmus gequatscht. Ich habe das als sehr störend empfunden, immer wieder den Satz: „Oh, Gott. Das ist gut.“ „Ja, das ist es.“ und ähnliches immer wieder zu lesen.

Das Buch endet mit einem ziemlichen Cliffhanger, so dass ich doch noch zum zweiten Band greifen werde. Denn obwohl mich die Figuren manchmal genervt haben, war die Geschichte an sich gar nicht so schlecht. Die Geschichte bringt einiges an Spannung mit und es bleiben einige Sachen offen. Das Buch ist gut geschrieben. Nur bei den Dialogen hätte ich mir den ein oder anderen Zeilenumbruch gewünscht, dann wäre es für mich flüssiger zu lesen gewesen.

 

Fazit:

Ich war ein wenig enttäuscht von dem Buch, hatte ich doch höhere Erwartungen aufgrund anderer Bewertungen. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Trotz allem ist die Geschichte ganz gut und spannend. Man darf sich also auf den nächsten Band freuen.

Von mir gibt’s 3 von 5 Punkten.

 

Quelle: http://lynnsummers.weebly.com/veroumlffentlichungen.html

Preis

Taschenbuch: 9,80 Euro

EBook: 3,99 Euro

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