Mantel, Hilary: Im Vollbesitz des eigenen Wahns

Rezension Hilary Mantel – Im Vollbesitz des eigenen Wahns

 

Klappentext:

In Muriels Elternhaus lebt mittlerweile Colin Sydney mit seiner Familie, einer der alten Nachbarn von ihr und ihrer Mutter Evelyn. Vor allem ihn und die Sozialarbeiterin Isabel Field macht Muriel für die Geschehnisse von vor zehn Jahren verantwortlich. Der verheiratete Colin und Isabel waren einst ein Liebespaar. Beide sind aus den Auseinandersetzungen mit Muriel und Evelyn nicht unbeschadet hervorgegangen. Isabel gab damals nicht nur Colin, sondern auch ihren Beruf auf, während Colin in seine trostlose Ehe zurückkehrte. Mittlerweile haben sie angesichts pflegebedürftiger Eltern, renitenter Teenager, schwangerer Töchter und fremdgehender Ehemänner längst resigniert. Dagegen ist Muriels Energie ungebrochen. Auch wenn sie sich selbst als verrückt und dumm bezeichnet, legt sie eine bemerkenswerte Kreativität an den Tag, um Rache zu üben. Bei den Sydneys schleicht sie sich als grell geschminkte Putzfrau Lizzie ein; bei Isabel pflegt sie deren Vater im Altenheim als selbstlose, arme alte Mrs Wilmot. Ihre Rollen spielt Muriel so gut, dass keiner sie erkennt – vielleicht auch deshalb, weil jeder die Ereignisse von damals vergessen will. Erschöpft vom alltäglichen Wahnsinn, ahnen sie nicht, dass sie längst nicht mehr allein über ihr Leben bestimmen.

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Dietl, Erhard: Die Olchies – Gefangen auf der Pirateninsel

Rezension Erhard Dietl – Die Olchies: Gefangen auf der Pirateninsel

 

Klappentext:

Wie bitte? Die Olchis wollen nicht länger Schmuddelfings Touristenmagnet sein? Um die Familie bei Laune zu halten, spendiert ihnen der Bürgermeister kurzerhand eine Kreuzfahrt. Doch statt auf dem Kreuzfahrtschiff landen die Olchis als Piraten-Geiseln auf einer Insel mit einem gefährlichen Drachen. Den müssen die Olchis jetzt erst einmal bezwingen!
Schaffen es Erhard Dietls Olchis von der Pirateninsel zurück nach Hause?

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Jones, Lesley-Ann: Freddie Mercury

Rezension Lesley-Ann Jones – Freddie Mercury

 

Klappentext:

Freddie Mercury wurde als genialer Songschreiber, charismatischer Sänger und flamboyanter Showman der Band Queen zum Superstar. Jetzt, 25 Jahre nach seinem Tod, gelingt es Lesley-Ann Jones, Rock-Journalistin und Weggefährtin der Band, tiefe Einblicke in Mercurys Leben zu eröffnen. Sie führte über hundert Interviews mit seinen Vertrauten und reiste dafür von seinem Geburtsort Sansibar über Münchens schillerndes Nachtleben bis in Mercurys Wahlheimat London, wo er 1991 auf dramatische Weise den Kampf gegen Aids verlor. Diese Biografie ergänzt die Legenden und Mythen um Mercurys Person kenntnisreich und liefert ein intimes Porträt des Mannes, der einst erklärte: »I won’t be a rockstar. I will be a legend.«

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Neuzugänge September 2016

Neuzugänge

Der September quoll vor lauter Wunschbüchern auf meiner Liste fast über. So viele interessante Neuerscheinungen haben die Verlage für diesen Monat vorgesehen. Klar, schließlich ist bald Buchmesse, da will man natürlich möglichst viele neue Spitzentitel vorstellen. Für meinen SuB und meinen Geldbeutel ist das aber weniger gut…

Trotzdem habe ich den meisten Verlockungen widerstehen können und die Bücher erst mal auf der Wunschliste stehen lassen. Schließlich sind auch so wieder genug Bücher bei mir eingetroffen, und die wollen ja schließlich auch gelesen werden. Ganz so ausgeartet wie im August ist der September mit seinen Neuerscheinungen aber nicht. Aber schaut doch selber.

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Peetz, Monika: Ausgerechnet wir

Rezension Monika Peetz – Ausgerechnet wir

 

Klappentext:

Tom ist 29 und Unternehmensberater. Um genau zu sein: Er ist ein Zahlennerd. Aber ein sympathischer. Auf der Suche nach der perfekten Partnerin begibt er sich in die algorithmusgetriebenen Fänge einer Datingseite, die ihm tatsächlich die perfekte Frau präsentiert: 94 Prozent Übereinstimmung – Lisa ist die Richtige. Leider erscheint zum ersten Date nur ihre exzentrische Mutter. Lisa lernt er andernorts kennen – in seinem neuen Job als Retter einer finanziell angeschlagenen Großbäckerei. Dort ist Lisa seine Konkurrentin. Tom will sich gerade mit seinem schlechten Karma abfinden, da belehrt ihn sein Freund Joshi eines Besseren: »Warum sollte das Leben dir Geschenke machen, wenn du nie etwas für andere tust?«. Tom nimmt sich vor, Joshis Glücksformel anzuwenden und 28 Tage lang Freunde und Fremde zu beglücken. Mit jedem Geschenk gerät Toms Leben weiter aus den Fugen. Ob er Lisa wirklich von der geheimen Magie der Prozentzahlen überzeugen kann? Oder kommt alles ganz anders?

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Picoult, Jodi: Die Spuren meiner Mutter (Hörbuch)

Rezension Jodi Picoult – Die Spuren meiner Mutter (Hörbuch)

 

Klappentext:

Die dreizehnjährige Jenna ist eine Einzelgängerin. Sie lebt bei ihrer Großmutter, seit ihre Mutter Alice vor zehn Jahre verschwunden ist. In einem Elefantenreservat kam es damals zu einem folgenschweren Vorfall, bei dem Elefantenforscherin Alice bewusstlos aufgefunden wurde. In ihrer Verzweiflung wendet sich Jenna an die Wahrsagerin Serenity und macht einen Privatdetektiv ausfindig. Aus dem Tagebuch von Alice, den damaligen Ermittlungsakten und mit Hilfe von Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten gelingt es den dreien schließlich alle Puzzleteile des Unglücksfalls zusammenzusetzen. Und ganz Jodi Picoult, erfährt die Geschichte zum Schluss noch einmal eine unerwartete Wendung …

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Terrin, Peter: Monte Carlo

Rezension Peter Terrin – Monte Carlo

 

Klappentext:

Monaco im Mai 1968. Minuten vor dem Start des Grand Prix. Die Beau Monde tummelt sich zwischen Fahrern und Wagen, so auch die bardothafte Deedee, die Schauspielerin der Stunde.  Ein Treibstoffleck verursacht eine höllische Stichflamme, die Deedee verbrannt hätte, wäre nicht Jack Preston, ein einfacher Mechaniker, dazwischen gesprungen, um sie zu schützen. Er erleidet schwerste Verletzungen. Ein Leibwächter zerrt Deedee fort. Prestons Heldentat wird kaum bemerkt. Er kehrt in sein englisches Heimatdorf zurück, wo er für seine Tat zunächst verehrt wird. Doch dann erscheinen Zeitungsberichte, in denen der Leibwächter als Retter gefeiert, und Preston überhaupt nicht erwähnt wird. Er hofft, ein Fernsehinterview mit Deedee werde seine Ehre retten, doch es kommt ganz anders. Ein Roman über Heldentum, den Wunsch nach Anerkennung und die Fragwürdigkeit dessen, was wir für die Wahrheit halten. Peter Terrin erzählt in eindrucksvollen Bildern voller Glanz und Nostalgie.

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